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WeDO Aktuelles aus Europa

„Gemeinschaftliches Leben für alle: Die künftige Rolle der Strukturfonds der EU für die Förderung von gemeinschaftlichem Leben für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung“

Am 03.05.2013 findet in Galway, Irland eine Konferenz über die künftige Rolle der Strukturfonds der EU für die Förderung von gemeinschaftlichem Leben für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung statt.

http://eu2013.ie/events/event-items/associated-thefutureroleoftheeustructuralfunds/

 

Freie Arztwahl in Europa?! - Neue EU-Patientenrichtlinie tritt 2013 in Kraft

Einladung zur gemeinsamen Veranstaltung von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und BioCon Valley zu einem internationalen Symposium zu Chancen und Risiken der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung nach neuem EU-Recht:

Freie Arztwahl in Europa? Ja, schon 2011 hat das EU-Parlament den Weg freigemacht, sich im Ausland behandeln zu lassen. Die EU-Richtlinie 2011/24/EU zu Patientenrechten und der grenzüberschreitenden Versorgung auf Länderebene tritt in diesem Jahr in Kraft. Aber wie sieht die Realität aus und wie aufgeklärt sind die Akteure im Gesundheitssystem und vor allem die Patienten?

Zur Pressemmitteilung

 

Sozialinvestitionspaket für Wachstum und Zusammenhalt

Die Europäische Kommission ersucht die EU-Länder nachdrücklich, mehr Gewicht auf soziale Investitionen zu legen. Veröffentlicht wurde aktuell eine Mitteilung „Towards Social Investment for Growth and Cohesion – including implementing the European Social Fund 2014-2020  (2013)” sowie eine Anzahl von Hintergrundpapieren- unter anderem ein „Staff working document: Long-term care in ageing societies – Challenges and policy options  (2013)

Zur Mitteilung und den Begleitdokumenten

 

Carer + has recently published its first Newsletter!

Carer + is a programme partially funded under the ICT Policy Support Programme that aims to improve the IT skills of carers, and through that the daily lives of older people.

The Newsletter includes information on the "Carer+ Digital Competence Framework" which will provide care workers and caregivers with a reference tool that will help them assess their digital competence and plan their development.

http://www.carerplusproject.eu/carer-newsletter-first-issue/

 

Konferenz: Soziale Innovation und Soziale Dienste

Die Konferenz mit dem Titel „Neue Chancen oder neue Beschränkungen: Soziale Innovation und Anbieter von Sozialen Dienstleistungen in Europa“ wurde von der Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) veranstaltet.

Im Fokus standen die neuesten EU-Initiativen im Bereich Soziales Unternehmertum und Soziale Innovation sowie deren Wirkung auf die Erbringer sozialer Dienstleistungen.

Die umfassende Tagungsdokumentation ist nun online und findet sich hier.


European Commission publishes the brochure 'Active and Healthy Ageing - For you & with you´

“Active and Healthy Ageing - For you & with you” is a new brochure published 11. 2. 2013 by the European Commission to highlight the challenges and opportunities of today and tomorrow related to demographic ageing in Europe.

New brochure

 

“Study on business and financing models related to ICT for ageing well”

Das Projekt TechnolAGE hat eine Studie “Study on business and financing models related to ICT for ageing well” veröffentlicht. Vorgestellt werden die Ergebnisse des Projektes der Europäischen Kommission, das von  Ernst & Young und dem dänischen Institut für Technologie am 14. Februar 2013 in Brüssel.

Zur Konferenzwebseite

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich hier zum Download

 

"Tendenzen und Konsequenzen künftiger Entwicklungen im Bereich personenbezogener Sozial-, Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen in der Europäischen Union"

In seiner Initiativstellungnahme propagiert der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss ein Konzept des "Goldenes Dreiecks" der integrierten Dienstleistungen für eine hochwertige Bildung, eine effiziente Gesundheitsversorgung und eine umfassende soziale Integration mit dem Ziel, höchste Effizienzniveaus für alle drei Dienstleistungstypen entsprechend den folgenden Kriterien zu erreichen: Verfügbarkeit, allgemeine Zugänglichkeit, Ausrichtung auf die Person, Allgemeingültigkeit, Kontinuität, hohes Quali­tätsniveau mit klarer Ergebnisorientierung, Achtung der Grundrechte, Teilhabe und Partner­schaft, integrierte Governance, Investitionen in Humanressourcen und Sozialinfrastruktur, hohes Leistungsniveau sowie hochwertige Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen, ein­schließlich Karriereperspektiven, Solidarität und sozialem Zusammenhalt.

Zum Dokument

 

Bündnisse 2030: Ehrenamtliches Netzwerk oder institutionelles Bündnis? Ein OECD-Report gibt Orientierung

Bündnisfamilie2.0, ein Netzwerk von Akteuren der „Lokalen Bündnisse für Familie“, veröffentlichte jetzt eine Kurzanalyse des OECD-Reports „Zukunft der Familie im Jahr 2030“.

Als Orientierungshilfe wurde neben einer Kurzanalyse des Reports eine Entscheidungsmatrix für die strategische Aufstellung der „Lokalen Bündnisse Familie“ entwickelt.

Hier zur Kurzanalyse

Hier zum OECD-Report als „synthesis report“

 

Schlussfolgerungen des Rates zum gesunden Altern während des gesamten Lebenszyklus

Auf der Dezember-Sitzung des Rates für Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz (EPSCO) wurden Schlussfolgerungen des Rates — Gesundes Altern verabschiedet.

Gefordert wird dabei ein Umdenken der Gesundheitssysteme in Richtung mehr Prävention.

Schlussfolgerungen des Rates — Gesundes Altern

 

Empfehlungen im Pflege und Betreuungsbereich

Mit aktuellen Empfehlungen zur Pflege will die Social Platform zeigen, dass Pflegepolitik sowie Pflege- und Betreuungsleistungen entgegen der allgemeinen Meinung keinen Unkostenfaktor, sondern eine soziale Investition in die Zukunftsfähigkeit der europäischen Gesellschaften und eine nicht genügend erschlossene Beschäftigungsquelle darstellen.

Zum download der deutschen Fassung

 

Erster Newsletter des EU Projektes INNOSERV erschienen

INNOSERV, koordiniert von der Universität Heidelberg, möchte das Potential innovativer Dienstleistungen und politischer Strukturen in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Bildung identifizieren.

Der erste Newsletter beschreibt das Ziel des europäischen Forschungsprojektes, seine Methoden sowie erste Ergebnisse.

Der englischsprachige Newsletter steht zum download bereit unter: http://inno-serv.eu/

 

Deutscher AAL-Kongress: "Lebensqualität im Wandel von Demografie und Technik" 22.01.2013 - 23.01.2013, Berlin

Neue Assistenzsysteme und Dienstleistungen werden für vielfältige Zielgruppen und Lebensumstände entwickelt, für die sie Unterstützung bieten können. Die Lösungsansätze spiegeln das wider - und finden zunehmend ihren Weg in die praktische Erprobung und in den Alltag. Dieser Mannigfaltigkeit stellt sich der 6. Deutsche AAL-Kongress, wenn er seinen Fokus für 2013 auf Lebensqualität im Wandel von Demografie und Technik richtet.

Weitere Informationen zum 6. AAL Kongress

 

Öffentliche Konsultation der EU bis 5. März 2013 zu Problemen oder Hindernissen bei der Koordinierung von Leistungen bei Pflegebedürftigkeit und Arbeitslosigkeit

Hintergrund der Konsultation ist eine geplante Überarbeitung der Rechtsvorschriften der EU. Ein Fragebogen ist in allen 22 offiziellen EU-Sprachen zugänglich. Er soll Lösungsvorschläge für die Probleme von für Wanderarbeitnehmern und ihre Angehörigen, im Ausland lebende Rentner und ihre Angehörigen sowie andere im Ausland lebende Personen vorbereiten.

Zum Fragebogen

 

Geplante EU-Reform zur Pflegeausbildung – Pflegewissenschaftler legen nach

Mit einem gemeinsamen Schreiben wendeten sich das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip), die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP), das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) und die Dekanekonferenz Pflegewissenschaft am 18. Dezember an die Abgeordneten im EU-Binnenmarkt-Ausschuss. Sie plädieren für eine einheitliche Anhebung der Zugangsvoraussetzungen zur Pflegeausbildung von zehn auf zwölf Jahre. Am 24. Januar 2013 wird der federführende Binnenmarkt-Ausschuss (IMCO) des EU-Parlamentes seine Empfehlungen zur geplanten Reform abschließend beraten.

Pressemeldung und Schreiben: http://www.dip.de/

 

Gesund und aktiv älter werden –Strategien für Deutschland und Europa am 12.11.2012 in Köln

Die Gesamtdokumentation des 5. gemeinsamen Präventionskongresses von BMG und BVPG wird im Januar 2013 veröffentlicht werden.

Hier finden Sie die Beiträge der Referentinnen und Referenten sowie erste Ergebnisse der Workshops

 

Wirkungsweisen und Effekte von Geldleistungen und Sachleistungen im Sozialbereich

Eine Studie zum Thema "Geld- versus Sachleistungen" ist erschienen:

Wiener Sozialpolitische Schriften, Band 5, Herausgegeben von der Magistratsabteilung 24 Wien, im Oktober 2012

Zur Studie

Zur Projektwebseite

 

!! Reminder: Join our On-Line Survey for Local and Regional Authorities

AGE, CEMR und Eurocities führen zur Zeit eine Befragung für eine EU-Initiative zur Förderung alternsfreundlicher Umgebungen („age-friendly environments“) durch.

Zur Beteiligung sind nicht nur die Verantwortlichen in Regionen, Städte und Gemeinden, sondern auch Seniorenorganisationen aufgerufen.

Die Befragungsaktion wurde bis zum 31.Januar 2012 verlängert : sie dauert ca. 10 Minuten und liegt auch in deutscher Sprache vor:

http://www.surveymonkey.com/s/agefriendlyDE

 

„Increasing older people's opportunities”: Rede EU Kommissar László Andor zur Abschlusskonferenz des EY 2012 in Zypern

In seiner Rede in Nicosia am 10. Dezember 2012 gab der EU Kommissar László Andor einen Ausblick auf die weiteren Pläne der EU zur Entwicklung einer alternsfreundlichen EU 2020 basierend auf:

  • Einer Erklärung des Rates zum Europäischen Jahr 2012 mit gemeinsamen Leitprinzipien für „Aktives Altern“ (6. Dezember 2012).
  • Dem Einsatz eines „Active ageing index“, entwickelt mit der Regionalkommission der UN für Europa und dem Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung in Wien.
  • Der Planung eines gemeinsamen Projektes mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Einsetzung eines Europäischen „Age-Friendly Cities Netzwerkes“.

Zur Pressemeldung

 

Zweiter Jahreskongress der Europäischen Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung 5.-7. Dezember 2012

In Zusammenarbeit mit der zyprischen Ratspräsidentschaft veranstaltet die Kommission vom 5. bis zum 7. Dezember in Brüssel den zweiten Jahreskongress der Europäischen Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Der Kongress soll den bisherigen Fortschritt zur Erreichung des Armutsreduktionsziels bewerten und ein Konsultationsforum zum geplanten sozialen Investitionspaket bieten. Außerdem ist ein Aufruf zur Unterstützung beim Aufbau einer Koalition von Akteuren verschiedener Mitgliedsstaaten, Politikbereiche, Verwaltungsebenen, Institutionen und Vertretern der Zivilgesellschaft, die sich für ein sozialeres Europa bis 2020 einsetzen, vorgesehen.

Der Kongress beinhaltet außerdem vier Workshops zu folgenden Themen:

  • erhöhte Effizienz des Sozialschutzes: Investitionen in das Gesundheitswesen
  • die Geschlechterdimension der Armut
  • die besten Wege zur Gewährleistung einer aktiven Eingliederung
  • digitale Integration: Wie digitale Technologien soziale Eingliederung ermöglichen können.

Presseerklärung

Programm

 

Thematisches Seminar “Creating Age-Friendly Environments“

Am 20. November koorganisierte die AGE-Platform Europe ein thematisches Seminar “Creating Age-Friendly Environments“ des Ausschusses der Regionen in Brüssel.

Eine Zusammenfassung der Redebeiträge sowie die Präsentationen der Referenten stehen jetzt zur Verfügung unter:

http://www.age-platform.eu/en/age-policy-work/accessibility/lastest-news/1577-thematic-seminar-qcreating-age-friendly-environmentsq

 

Common European Guidelines on the Transition from Institutional to Community-based Care

On 20 November 2012, the European Expert Group on the Transition from Institutional to Community-based Care launches a set of key guidelines on how to make a sustained transition from institutional care to family-based and community-based alternatives for children, persons with disabilities, persons with mental health problems and older persons.

http://deinstitutionalisationguide.eu/

 

Report Lebensqualität in Europa: Auswirkungen der Krise

Die Feldarbeit für die dritte Europäische Erhebung zur Lebensqualität (EQLS) fand von Ende September 2011 bis Anfang Februar 2012 in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union statt.

Der Report Lebensqualität in Europa: Auswirkungen der Krise, ist jetzt online. www.eurofound.europa.eu/surveys/eqls/2011/index_de.htm

Speech - Europe's human dimension, Commissioner László ANDOR 29.November 2012: http://europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-12-884_en.htm?locale=en

 

Active and Healthy Ageing: A Challenge for the EU to Create Age-Friendly Environments

Der im November 2012 veröffentlichte Bericht faßt die Präsentationen und Diskussionen auf dem Workshop “Active and Healthy Ageing: A challenge for the EU to create age-friendly environments” zusammen, der am 8. Oktober im Europäischen Parlament in Brüssel stattfand. Ziel des Workshops war der Austausch von Meinungen darüber, welche Konsequenzen mit Blick auf die Alterung der Gesellschaft ergriffen werden sollten.Gastgeber des Workshops war die niederländische Abgeordnete des Europäischen Parlaments Kartika T. Liotard (GUE/NGL).

http://www.europarl.europa.eu/committees/de/studiesdownload.html?languageDocument=EN&file=78675

 

Aktionspläne der Innovationspartnerschaft für aktives und gesundes Altern

Am 6. November 2012 fand in Brüssel eine Konferenz im Rahmen der Innovationspartnerschaft für aktives und gesundes Altern statt. Die Innovationspartnerschaft wird von der Kommission gefördert und soll Änderungen am Gesundheits- und Sozialsystem zugunsten älterer Menschen unterstützen (siehe Briefing vom 28. März 2012). Sechs Gruppen stellten jeweils einen Aktionsplan vor. Diese behandeln die Verbesserung der vorgeschrieben Medikamenteneinnahme, der Sturzprävention, der Bekämpfung von Gebrechlichkeit und Unterernährung, der integrierten Versorgung und der Förderung der eigenständigen Lebensführung.

Pressemitteilung:
http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-12-835_en.htm

 

INNOSERV website launched!

Im Rahmen des FP7 Projectes ’A social platform on innovative social services’ (INNOSERV) wurde eine neue Webseite eröffnet.

Vorgestellt wird u.a. eine Bericht mit über über 150 lokalen Praxisbeispielen innovativer sozialer Dienstleistungen-  20 davon werden auch mittels kurzer Filmbeiträge präsentiert.

Zur Webseite: http://www.inno-serv.eu/

 

Innovate Dementia

Das Innovate Dementia-Projekt wird ermöglicht durch das INTERREG IVB NWE-Programm. Es zielt ab auf die Förderung von Innovation und Beschäftigungslage auf dem Wege über eine Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit. Acht Partner aus der nordwesteuropäischen Region, unter ihnen das Alexianer Forschungszentrum Krefeld, starteten das dreijährige Projekt im April 2012.

http://www.innovatedementia.eu/de

 

„Dementia Friends“

Am 8.November startete die Alzheimer – Gesellschaft in England eine neue Initiative namens "Dementia Friends". Eine Million Menschen sollen bis 2015 als Freiwillige gewonnen werden. Nach Teilnahme an Informationsveranstaltungen zum Thema Demenz werden sie mit einem Abzeichen ausgestattet. Auch Organisationen und Gemeinden sollen sich mit Symbol einem als „demenzfreundlich“ erkennbar machen.

Eine Webseite ruft zm Mitmachen auf unter: http://www.dementiafriends.org.uk/

 

TOYAC: Together for Young Adult Carers

Das neue GRUNDTVIG – Projekt der niederländische Organisation MOVISIE beschäftigt sich mit der Zielgruppe sehr junger pflegender Angehöriger der Altersgruppe 18-24 Jahre, die häufig mit großen Benachteiligungen in Beruf und Ausbildung zu kämpfen hat. Das zweijährige europäische Projekt wird mit Partnern in Italien, Deutschland, Irland, Schottland und Tschechien durchgeführt

Mehr Information: http://www.movisie.nl/smartsite.dws?id=140547&ch=eng

 

Abschlusskonferenz „WeDO - Für Würde und Wohlbefinden älterer Menschen“

Mehr als 130 Teilnehmer wurden auf der Abschlussveranstaltung des europäischen Projektes „WeDO - Für Würde und Wohlbefinden älterer Menschen“ von Heinz K. Becker, Co-Vorsitzender der „Intergruppe Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ im Europäischen Parlament begrüßt.

Anne-Sophie Parent, Generalsekretärin der AGE Platform Europe, stellte die Ergebnisse des zweijährigen europäischen Projektes „WeDO“ vor. Präsentiert wurde der “Europäische Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege”, der von der AGE-Platform sowie 18 projektbeteiligten Partnerorganisationen aus 12 EU-Ländern erarbeitet wurde. Er enthält ein Set von 11 Qualitätsgrundsätzen und sieben Aktionsbereichen, Empfehlungen für die Politik sowie eine Methodologie zur Umsetzung eines partizipatorischen Arbeitsansatzes.

„Angesichts der schnell alternden EU-Bevölkerung muß die Bereitstellung von Dienstleistungen im Alter verbessert werden um sicherzustellen, dass die Menschen in Würde altern können, überall in Europa. Wir hoffen, dass der „Europäische Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege“ ein Schritt in diese Richtung sein wird und zur Verbesserung der Qualität in der Langzeitpflege in der Europäischen Union beiträgt", betonte Anne-Sophie Parent bei der Abschlussveranstaltung des WEDO-Projektes vor einem breiten Publikum, unter ihnen Vertreter der Europäischen Kommission, von Interessensverbänden, Dienstleistungsunternehmen und Forschungsinstitutionen.

Die Broschüren können hier in weiteren Sprachen heruntergeladen werden.

Der EU-Beitrag für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen

Die aktuelle Broschüre der Europäischen Kommission mit dem Titel „Der EU-Beitrag für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ liegt jetzt auch in deutscher Sprache vor. Beschrieben werden bereits vorhandene Maßnahmen auf EU-Ebene, aber auch solche, die nach wie vor Diskussionsthema sind, wie zum Beispiel Gesetzentwürfe sowie Vorschläge für Finanzierungsprogramme im neuen Haushaltszyklus 2014-2020.

Unter "Download" kann die deutsche Ausgabe mit dem Kürzel "de" ausgewählt werden:
http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=738&langId=en&pubId=6920&type=2&furtherPubs=yes

 

Kongress Voneinander lernen – Konzepte der Seniorenarbeit in Europa

7. November 2012, 9:30 - 17:15, NCC Ost Messezentrum Nürnberg

Zum Europäischen Jahr „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ veranstaltet das Bayerische Sozialministerium gemeinsam mit der Vertretung der Europäischen Kommission in München einen international ausgerichteten Kongress. Vorgestellt werden interessante seniorenpolitische Initiativen aus verschiedenen Ländern- unter ihnen schwedische Wohngruppenkonzepte und-projekte, vorgestellt von  Olof Björlin vom Schwedischen Seniorenverband.

http://www.consozial.de/index.php?section=359

 

Menschenrechte älterer Personen bei den Vereinten Nationen

Die AGE-Platform veröffentlichte in der September-Ausgabe von „CoverAge“-ein Sonderbriefing, das jetzt auch in deutscher Sprache vorliegt.

http://www.age-platform.eu/images/stories/EN/CoverAGE/DE/DE-Special_Briefing_Aug2012.pdf

 

Europäische Innovationspartnerschaft “Aktivität und Gesundheit im Alter“- Erste Konferenz der Partner in Brüssel am 6. November 2012

Ein Jahr nach Veröffentlichung des strategischen Umsetzungsplanes treffen sich die sechs Aktionsgruppen der Innovationspartnerschaften, um ihre Aktionspläne einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

Zwei Diskussionsrunden werden sich mit den Aktionsbereichen Prävention, Integrierte Pflege sowie Aktivität im Alter und Unabhängiges Leben beschäftigen. Vorgestellt werden auch konkrete Beispiele aus den Regionen sowie Pläne der Europäischen Kommission mit Blick auf Fördermöglichkeiten durch EU Mittel. Die Konferenz kann life im Internet verfolgt werden.

Mehr Information

 

Neuer Newsletter im EU Projekt HELPS

Im Projekt HELPS erarbeiten 12 Partner aus Mitteleuropa unter der Federführung der italienischen Region Friuli Venezia Giulia neue Formen der Kooperation zwischen Städten, Hauseigentümern, sozialen Einrichtungen, Pflegediensten sowie zivilgesellschaftlichen Bündnissen und Quartieren. Dabei sollen z.B. innovative Wohn- und Pflegemodelle entwickelt und die Wohnungsbestände angepasst werden. Durch computergestützte Technik wie soziale Netzwerke und Dienstleistungen via Internet möchten die Partner die Reintegration verbessern. Weitere Maßnahmen sind die Stärkung von nachbarschaftlichen Kontaktnetzen oder eine verbesserte Zugänglichkeit zu Informationen und Dienstleistungen.

http://www.helps-project.eu/press/57-welcome

 

Europäische Arbeitskonferenz "Soziale Innovation und soziale Dienste" am 17./18. Dezember in Berlin

Neue Spielräume oder neue Beschränkungen? Soziale Innovation und Anbieter von sozialen Dienstleistungen in Europa

Ausgerichtet von der Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Im Fokus stehen dabei die neuesten EU-Initiativen im Bereich Soziales Unternehmertum und Soziale Innovation sowie deren Wirkung auf die Erbringer sozialer Dienstleistungen. Es soll unter anderem darüber diskutiert werden, ob die etablierten Anbieter von sozialen Diensten in dem Bedeutungsgewinn von sozialer Innovation auf EU-Ebene eine Chance für sich sehen und wenn ja, welche?

Die Konferenz verbindet Diskussionen über Politik und Praxis mit einer Mischung aus Vorträgen und Diskussionen von Referenten und Teilnehmern aus europäischen Institutionen, nationalen Regierungen, Experten aus der Praxis und Sozialunternehmern.

Das Get-together mit Abendessen und Musik der Berliner Band Django Lassi bietet Raum zur weiteren Diskussion und zum Netzwerken.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Konferenzflyer und unserer Webseite.
 
Anmelden können Sie sich hier. Einen Einblick in das vorläufige Programm erhalten Sie hier.

Kontakt
Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische
Entwicklungen in Europa (Projektteam Frankfurt) /
Observatory for Sociopolitical Developments in Europe
(Project Team Frankfurt)
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik /
Institute for Social Work and Social Education
Zeilweg 42
D-60439 Frankfurt am Main
www.beobachtungsstelle-gesellschaftspolitik.eu
www.sociopolitical-observatory.eu

 

Im Bundestag notiert: Antidiskriminierungsrichtlinie

Die Bundesregierung lehnt die Antidiskriminierungsrichtlinie der UN-Behindertenrechtskonvention ab. Dies geht aus ihrer Antwort (17/10701) auf eine Kleine Anfrage (17/10563) der Fraktion die Linke hervor. Grundsätzlich begrüße die Regierung jedoch die „Europäische Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen 2010-2020“ und greife viele Punkte in ihrem Nationalen Aktionsplan auf. So sei besonders „die Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung“ ein zentraler Bestandteil in der Arbeitsmarktpolitik.

Quelle: hib-heute im bundestag Nr. 435

 

Chancen und Herausforderungen der grenzüberschreitenden Mobilität und der Einstellung von Fachkräften im Gesundheitssektor

Die vom Europäischen EGÖD (Europäischer Gewerkschaftsverband für den Öffentlichen Dienst) in Auftrag gegebene und im September 2012 veröffentlichte Studie der Universität Hertfordshire benennt die wichtigsten Herausforderungen sowie die Rolle der Gewerkschaften in diesem Prozess. Erarbeitet wurden Empfehlungen als Lösungsansätze für die in der Studie beschriebenen Herausforderungen.

Vollständiger Bericht (EN): www.epsu.org/a/8920

Kurzfassung (DE)

 

Expertise „Nationale Demenzstrategien“

Für die Expertise im Auftrag des BMFSJ wurden Demenzpläne aus zehn europäischen Staaten und Regionen untersucht und zum Vergleich auch das australische Konzeptpapier.

Expertise „Nationale Demenzstrategien“ - Vergleichende Analyse zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Deutschland

 

Schwerpunkttag Transkulturelle Kompetenz in der Pflege am 28. September in Braunau

Im Namen der gesamten Projektpartnerschaft des INTERREG-Projektes "PFLEGE: Ein Arbeitsmarkt der ZUKUNFT" und in Kooperation mit der TAU.GRUPPE.VÖCKLABRUCK möchten wir Sie noch einmal herzlich zum Schwerpunkttag Transkulturelle Kompetenzentwicklung in der Pflege: "FREMDE WELTEN? – Über Religion, Kultur und grenzüberschreitendes Pflegehandeln" einladen.

Beschäftigte und Führungskräfte im Berufsfeld der Pflege sind mit vielfältigen Fremdheitserfahrungen im Pflegealltag konfrontiert; sei es ein fremd anmutendes Erscheinungsbild oder ein befremdliches Verhalten einer Person. Diese Erfahrungen bilden oft unbewusst die Grundlage für Entscheidungen.

Quelle: PFLEGE ein Arbeitsmarkt der ZUKUNFT - Grenzüberschreitende Kompetenzentwicklung in der Pflege Newsletter 3/2012

 

Sitzung der UN-Arbeitsgruppe zu den Rechten Älterer zeigt unterschiedliche Positionen

Bericht von Dr. Claudia Mahler (Deutsches Institut für Menschenrechte) aus New York zur UN-Arbeitsgruppensitzung (mit Links zu Präsentationen der UN OEWG mit fast allen Papieren aus den Podiumsdiskussionen in Englisch und zu einem Interview mit Claudia Mahler vom 20.08.2012: "Ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben für ältere Menschen sollte selbstverständlich sein").

Zum Bericht und den weiterführenden Links auf der Webseite des Instituts für Menscherechte

 

Healthy Ageing across the Lifecycle

Presidency High-Level Conference on “Healthy Ageing across the Lifecycle” September 5th – 6th, 2012

Die europäische Konferenz, die am 5./6. September in Nicosia (Zypern) vor dem Hintergrund des „European Year of Active and Healthy Ageing“ stattfand, konzentrierte sich u.a. auf die Rolle der Gesundheitsprävention von früher Kindheit an, als Voraussetzung und integraler Bestandteil des gesunden Alterns im Verlauf des Lebenszyklus.

Mehr Information

 

DART-Broschüre „Engagement vor Ort“

Zur DART-Abschlusskonferenz am 3. September 2012 haben die drei deutschsprachigen Projektpartner ausgewählte, übertragbare Demografie-Lösungsansätze aus den beteiligten Regionen in der Broschüre „Engagement vor Ort“ veröffentlicht. DART („Declining, Ageing and Regional Transformation“/ Schrumpfung, Alterung, regionaler Wandel) wurde gefördert vom EU-Programm INTERREG IVC. An dem Projekt beteiligten sich neben Brandenburg und Sachsen Partner aus den Niederlanden, Irland, Finnland, Österreich, Spanien, Polen, Rumänien, Tschechien, Slowenien und Italien.

Broschüre zum Download


Project stories from the Central Europe Programme

Eine neue Broschüre präsentiert Projekte, die im Rahmen des EU Programms CENTRAL EUROPE seit 2008 gefördert wurden. Enthalten sind auch Ergebnisse von einigen Pilotprojekten, die sich mit den Folgen der demographischen Entwicklung und innovativen Maßnahmen für ältere Menschen beschäftigen.

Zur Website

Zur Broschüre (PDF, 6 MB)

 

Weelmap.org. wurde als „Beispiel guter Praxis“ im ZERO PROJECT REPORT 2012 ausgezeichnet

Die internationale Studie untersucht die Implementierung der UN Behindertenkonvention in 36 Ländern- anhand von 21 Indikatoren.
Wheelmap.org wurde in der Rubrik „Accessibility Information for Wheelchair Users“ ausgezeichnet.
Das deutsche Projekt ist eine Onlinekarte, auf der jeder nach dem Wikipedia-Prinzip Informationen zur Rollstuhlgerechtigkeit öffentlicher Orte eintragen kann.Die auf OpenStreetMap basierende Karte hilft so Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ihren Tag planbarer zu gestalten.

Zur Studie

Broschüre zum Projekt ZERO mit weiteren Projektbeispielen

 

Towards active ageing at home (age@HOME) ACCEPLAN

Under the context of the EU Active Ageing year 2012 the conference will deal with the promotion of active, independent and safe ageing in the community and the need for a common European concept of “ageing at home”.- 24 - 25 October 2012 Barcelona, Spain.

Website: http://www.iuee.eu/actualitat.asp?ap=35&s=41&id=559

 

Dritte Sitzung der neuen UN-Arbeitsgruppe zum Schutz der Menschenrechte älterer Personen

2010 wurde erstmals eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen zum Thema Älterwerden (UN Open Ended Working Group on Ageing) eingerichtet. Ziel der offenen Arbeitsgruppe ist es, den UN-Mitgliedstaaten ein Diskussionsforum zu bieten, um den bestmöglichen Schutz der Menschenrechte älterer Personen zu gewährleisten. Vom 21.-24. August fand die dritte Sitzung der Arbeitsgruppe unter Beteiligung der AGE-Platform Europe statt. Diskutiert wurde in fünf verschiedenen Diskussionsforen zu den Themen:

  1. Age Discrimination
  2. Autonomy, Independent Living and Healthcare
  3. Life in Dignity, Social Security and Access to Resources
  4. Abuse and Violence
  5. Access to Justice.

Auf der Webseite der Arbeitsgruppe wird u.a. ein analytischer Report von August 2012 „Normative standards in international human rights law in relation to older persons vorgestellt:

http://social.un.org/ageing-working-group/thirdsession.shtml

 

"Green Care" soll ins ländliche Entwicklungsprogramm der EU aufgenommen werden

EU-Pilotprojekt in Österreich: Bauernhöfe als Pflegeheime

Die Landwirtschaftskammer in Wien startet ein Pilotprojekt, in dem Bauernhöfe als Pflegeheime fungieren. Das soll die Existenz der Landwirte sichern und die Pflegekosten dämpfen. "Green Care" soll europaweit forciert werden.

Quelle: http://www.euractiv.de/oesterreich/artikel/eu-pilotprojekt-in-sterreich-bauernhfe-als-pflegeheime-006642

Greencare Wien: http://www.greencare-wien.at/

 

Dritte Sitzung der neuen UN-Arbeitsgruppe zum Schutz der Menschenrechte älterer Personen

2010 wurde erstmals eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen zum Thema Älterwerden (UN Open Ended Working Group on Ageing) eingerichtet. Ziel der offenen Arbeitsgruppe ist es, den UN-Mitgliedstaaten ein Diskussionsforum zu bieten, um den bestmöglichen Schutz der Menschenrechte älterer Personen zu gewährleisten. Vom 21.-24. August fand die dritte Sitzung der Arbeitsgruppe unter Beteiligung der AGE-Platform Europe statt.

Diskutiert wurde in fünf verschiedenen Diskussionsforen zu den Themen:

  1. Age Discrimination
  2. Autonomy, Independent Living and Healthcare
  3. Life in Dignity, Social Security and Access to Resources
  4. Abuse and Violence
  5. Access to Justice.


Auf der Webseite der Arbeitsgruppe wird u.a. ein analytischer Report von August 2012 „Normative standards in international human rights law in relation to older persons vorgestellt:

http://social.un.org/ageing-working-group/thirdsession.shtml

 

Die Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa hat zwei neue Publikationen am 10.07.2012 ins Netz gestellt


The EU Contribution to Active Ageing and Solidarity between Generations

Die 24 seitige (englischsprachige)Broschüre "EU Contribution to Active Ageing and Solidarity between Generations" , veröffentlicht im August 2012, ist ein umfassendes Dokument das beschreibt, wie die Europäische Union das aktive Altern fördert. Nicht nur laufende und kommende  Maßnahmen auf EU-Ebene werden beschrieben, sondern auch Vorschläge für Förderprogramme für die neue Haushaltsperiode ab 2014.

http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=en&catId=89&newsId=1632&furtherNews=yes

 

Demografie, aktives Altern und Renten, Leitfaden Soziales Europa Teil 3

Der dritte Teil der Reihe „Soziales Europa“ gibt einen Überblick über die wichtigsten demografischen Entwicklungen, vor denen Europa steht, wie die Bevölkerungsalterung, der Rückgang der Anzahl der Personen im erwerbsfähigen Alter und die Abnahme der Geburtenrate. Beschrieben werden darin die Maßnahmen der EU zur Förderung des aktiven Alterns und die politischen Anstrengungen der EU, um für die kommenden Jahrzehnte angemessene, sichere und nachhaltige Pensionen und Renten sicherzustellen. Die Druckausgabe dieser Veröffentlichung ist in Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich.

http://europa.eu/ey2012/ey2012main.jsp?langId=de&catId=970&newsId=1644&furtherNews=yes

 

Grundtvig Learning Partnership ‘Self-assessment of their needs by family carers: The pathway to support’

Zehn Organisationen arbeiteten von August 2010 bis Juli 2012 in einer europäischen Lernpartnerschaft zusammen, um die Situation pflegender Familienangehöriger zu verbessern.

Jetzt wurde der Endbericht des Projektes, an dem auch zwei europäische Dachverbände, COFACE und EUROCARERS beteiligt waren, in englischer Sprache veröffentlicht.

Zusammenfassung der Empfehlungen des Bundesverbandes "wir pflegen" (DE)http://www.wir-pflegen.net/aktuelles/

Vollständiger Bericht (EN)

 

CEV: Symposium zu altersgerechten Gesellschaften

Das Herbst-Symposium des europäischen Engagementnetzwerks Centre Européen du Volontariat (CEV) findet in diesem Jahr am 19. und 20. Oktober 2012 in Cascais in Portugal statt. Leitthema ist, anlässlich des Europäischen Jahres für aktives Altern, dieses Mal »Freiwilliges Engagement in altersgerechten Gesellschaften«. In zwei Workshops geht es jeweils um Freiwilligenaktivitäten im Gesundheits- und Pflegebereich. Eine online-Anmeldung mit einem Frühbucherrabatt ist noch bis zum 15. August 2012 möglich.

Quelle: BBE

Weitere Informationen und Anmeldung

Keine Pflegesachleistung im Ausland

Vorschriften und Leistungen zur sozialen Sicherheit innerhalb der EU sind nicht harmonisiert.

Offenbach (kjs). Wer als Deutscher im EU-Bereich, in Norwegen, Island Liechtenstein und in der Schweiz lebt, hat zwar einen Anspruch auf Pflegegeld aus der sozialen Pflegeversicherung, dagegen aber keinen Anspruch auf Pflegesachleistungen durch ambulante Pflegedienste. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden (Aktenzeichen: C-562/10).

http://www.ihre-vorsorge.de/no_cache/magazin/nachrichten/soziales/news-single/article/keine-pflegesachleistung-im-ausland.html

 

Kommission ruft Innovationspartnerschaft „Intelligente Städte und Gemeinschaften“ ins Leben

Mit der Gründung einer Europäischen Innovationspartnerschaft für Intelligente Städte und Gemeinschaften („Smart Cities and Communities“, SCC) möchte die Europäische Kommission die Entwicklung intelligenter städtischer Technologien vorantreiben. Dazu sollen Forschungsressourcen in den Bereichen Energie, Verkehr und Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) gebündelt und auf eine begrenzte Zahl von Demonstrationsprojekten konzentriert werden, die in Partnerschaften mit Städten umgesetzt werden. Allein im Jahr 2013 sind EU-Mittel in Höhe von 365Mio. EUR für Demonstrationsprojekte zu solchen technischen Lösungen vorgesehen.

Pressemeldung der Europäischen Kommission vom 10.Juli

 

Die Menschenrechte Älterer stärken

Das „aktuell 04/2012“ des Deutschen Instituts für Menschenrechte informiert anlässlich der bevorstehenden 3. Sitzung der "UN Open-ended Working Group on Ageing" vom 21. -24. August 2012 über den Stand der internationalen Entwicklungen zum Schutz der Menschenrechte Älterer und die Einflussmöglichkeiten Deutschlands.

Zum Download

 

Gewalt gegen ältere pflegebedürftige Menschen- MDS veröffentlicht Broschüre zur Prävention

Anlässlich des World Elder Abuse Awareness Day, der jedes Jahr am 15. Juni stattfindet, veröffentlichte der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) Rahmenempfehlungen zur Prävention von Gewalt gegen alte und pflegebedürftige Menschen. Diese Rahmenempfehlungen sind Ergebnis des Projekts „Monitoring in Long-Term-Care – Pilot Project on Elder Abuse“ (MILCEA), das der MDS gemeinsam mit Partnern aus Luxemburg, Österreich, den Niederlanden und Spanien durchgeführt hat. Das Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Kommission gefördert.

http://www.milcea.eu/fileadmin/user_upload/PDF/Milcea-deutsch-Internet.pdf

 

European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) veröffentlicht Berichte zu Rechten von Menschen mit Behinderungen

In zwei Berichten der European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) werden die Erfahrungen von Exklusion und Diskriminierung von Menschen mit geistigen Behinderungen oder mentalen Gesundheitsproblemen erfasst, die trotz der Ratifizierung der UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen weiter bestehen. Die Berichte betonen die Notwendigkeit, von einem institutionellem zu einem gesellschaftsbasierten Lebensarrangement überzugehen und Gesetze und Politiken neu zu formulieren, um sie inklusiver zu machen.

Quelle: http://www.ag-familie.de/home/EuropaNews.html

Pressemeldung FRA/Links zu den Berichten:

http://fra.europa.eu/fraWebsite/attachments/FRA-pr-disability-rights-2012_DE.pdf

 

Konferenz „Sozial, unternehmerisch, innovativ? Soziales Unternehmertum und soziale Innovation in der EU“

Erörtert wurden in der Konferenz am 28.Februar 2012 in Brüssel die Vorstellungen der Europäischen Kommission zu den Begriffen soziales Unternehmertum und soziale Innovation sowie die Rolle der Länder, der Kommunen und der Freien Wohlfahrtspflege. Gemeinsam mit Vertretern der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und der Wissenschaft wurden Auswirkungen auf die Sozialpolitik in Deutschland, unter anderem auch auf die Förderpraxis, diskutiert.

Programm und Präsentationen online unter: http://www.deutscher-verein.de/03-events/2012/materialien/dokumentation-p-601-12

 

Arbeit der “Aktionsgruppen” der European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing startet

Fast 300 “Selbstverpflichtungen“ („Committments“) gingen bis zum 3. Juni von Akteuren aus ganz Europa an. Sie wollen mit konkreten Vorschlägen den strategischen Durchführungsplan der Europäischen Innovationspartnerschaft „Aktivität und Gesundheit im Alter“ voranbringen. Der strategische Durchführungsplan („der Plan“), der von der Lenkungsgruppe der Partnerschaft im November 2011 verabschiedet wurde, konzentriert sich auf Maßnahmen in drei Schwerpunktbereichen: Prävention, Screening und Frühdiagnose; Pflege und Heilung; Aktivität im Alter und unabhängiges Leben.

In den Monaten Juni/Juli werden die Akteure in ihre gemeinsame Arbeit in sog. „Aktionsgruppen“ starten - und konkrete Vorschläge für sechs Aktionsbereiche bis zum Ende des Jahres 2012 erarbeiten.

Zur Webseite der European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing: https://webgate.ec.europa.eu/eipaha/

Zu den Terminen der Aktionsgruppen: Action A1 (Prescription and adherence); Action A2 (Falls Prevention); Action A3 (Frailty); Action B3 (Integrated care); Action C2 (Independent Living): Action D4 (Age friendly environments): https://webgate.ec.europa.eu/eipaha/actiongroup/index/list

 

Die Dimension der Familie im Rahmen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNCRPD) (COFACE 2012)

Eine konkrete Umsetzung der Rechte von Personen mit Behinderungen ist in hohem Maß abhängig von der Lebensqualität der Familienmitglieder. Die Veröffentlichung besteht aus der Darstellung der Position von COFACE zur Familiendimension von UNCRPD, den Ergebnissen der Bemühungen innerhalb von COFACE in Bezug auf Behinderungen, gefolgt vom vollständigen Wortlaut des Übereinkommens.

http://ec.europa.eu/employment_social/emplweb/families/index.cfm?langId=de&id=6&sr_id=16

 

22nd Alzheimer Europe Conference in Vienna 2012

The 22nd Alzheimer Europe Conference will take place in Vienna from 4 to 6 October 2012 under the motto "Changing perceptions, practice and policy".

http://www.alzheimer-europe.org/EN/Conferences/Vienna-2012

 

Remembering Together – gemeinsam in die Vergangenheit reisen: Fachtag 29. Juni 2012 - Haus der Kirche, Kassel

Unter Koordination des Europäischen Erinnerungsnetzwerks (European Reminiscence Network/ London) erprobten Organisationen in neun Ländern über einen Zeitraum von zwei Jahren künstlerische Formen der biographischen Annäherung in Familien, die von Demenz betroffen sind.

Mehr Information: Stadt Kassel, Angelika Trilling
Email: Angelika.Trilling@stadt-kassel.de

 

Normative Gaps in International Law Concerning the Human Rights of Older Persons

Age UK, in collaboration with HelpAge International and the International Federation of Ageing (IFA), is planning to conduct a study about the normative gaps in international law concerning the Human Rights of older persons. This study will lead to a report which will then be presented at the Open Ended Working Group (OEWG) on Ageing at the United Nations in August 2012.

http://www.ifa-fiv.org/images/stories/PDFs/normative%20gap%20research.pdf

 

“Active Ageing - The Challenge for Providers”

In the framework of the „European Year for Active Ageing and Solidarity between Generations “  EAHSA's Bi-annual Conference has the title: “Active Ageing - The Challenge for Providers” dealing with best practices and innovations in housing, services and care. The conference takes place from September 27-28 2012 on the beautiful island of Malta.

More details and registration on: www.eahsamalta2012.eu

 

European Housing Forum conference: "Demographic Change & Housing Wealth" Brussels - May 22nd 2012

The conference “Demographic Change & Housing Wealth” will take place in Brussels on May 22nd organised by The European Housing Forum in the frame of the European Year 2012.

Professor John Doling, from University of Birmingham, will discuss how retirees use their housing wealth? Do senior citizens for example downsize, sell and move to the rental sector, keep the dwelling for their children or make use of a reverse mortgage scheme? Some other important questions will be put forward during the lecture, such as how this relates to pension schemes, the consequences for intergenerational relationships and whether people who do not own their houses are left out.

Address: to be confirmed - please contact Natasha Lanskaya, nlanskaya@rics.org

 

20. Europäische Konferenz des Sozialwesens

Am 25/06/2012 - 27/06/2012 findet die 20. Europäische Konferenz des Sozialwesens 2012 statt, die vom Europäischen Sozialen Netzwerk (ESN) in Zusammenarbeit mit der dänischen Präsidentschaft der Europäischen Union veranstaltet wird.

http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&catId=88&eventsId=520&furtherEvents=yes

 

Genossenschaftliches Wohnen – ein Schlüsselmodell für nachhaltiges Wohnen in Europa

Am 26. April 2012 veranstaltete der Europäische Verbindungsausschuss der Wohnungsverbände zur EU – CECODHAS – einen Tag der Wohnungsgenossenschaften unter dem Motto: "Cooperative housing – a key model for sustainable housing in Europe" ("Genossenschaftliches Wohnen – ein Schlüsselmodell für nachhaltiges Wohnen in Europa").

Vorgestellt wurden u.a. Projekte gemeinschaftlichen Wohnens aller Generationen.

Präsentationen zum download:

http://www.housingeurope.eu/event/2294

 

20/04/2012: European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing - The Marketplace for Innovative Ideas is open for business

A new website, the "Marketplace for Innovative ideas" has been launched as part of the European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing.

The Marketplace is an interactive website designed to help those that are interested and involved in the Partnership to work together and develop their innovative ideas.

The Marketplace will also include an online workspace for the Action Groups of the Innovation Partnership once they are formed this summer, and will provide more information about the Reference sites once they are selected in 2013.

https://webgate.ec.europa.eu/eipaha/default/theme/index

 

“Reconciling Work and Care responsibilities: a challenge for family carers in Europe”

COFACE hat ihren Blog “Reconciling Work and Family Life” gestartet, auf dem Beiträge zur Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben veröffentlicht werden. Der Blog ist Teil einer Kampagne der COFACE, mit der sie für das Europäische Jahr der Familie 2014 wirbt. Angekündigt wird eine Veranstaltung am 26.Juni 2012 in Juni.

Info "SAVE THE DATE"

 

Europäische Innovationspartnerschaft „Aktives und gesundes Altern“ startet Website „Marketplace for innovative ideas“

Die „European Innovation Partnership on Actice and Healthy Ageing“ (dt.: Europäische Innovationspartnerschaft „Aktives und gesundes Altern”) hat die interaktive Website “Marketplace for innovative ideas” (dt.: „Marktplatz für innovative Ideen“) gestartet. Ziel ist es, ein Netzwerk für Akteur/innen der Innovationspartnerschaft zu schaffen, das Möglichkeiten bieten soll, Partner/innen für eine Initiative oder eine Initiative zur Partizipation zu finden, Informationen zu verbreiten, mit Stakeholdern in Kontakt zu treten sowie Veranstaltungen zu unterstützen.

• Website „Marketplace for innovative ideas“ (englisch)

Zum „Marktplatz“: https://webgate.ec.europa.eu/eipaha/index

 

Fachtagung zum "Welttag zur Sensibilisierung und Ächtung von Diskriminierung und Misshandlung alter Menschen"

Anlässlich des  Welttages gegen Misshandlung alter Menschen veranstaltet die Berliner Beratungs- und Beschwerdestelle "Pflege in Not" am 6. und 7. Juni 2012 eine Fachtagung.

Pflege in Not
Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikt und und Gewalt in der Pflege älterer Menschen

Bergmannstr. 44
10961 Berlin
Telefon: 030 / 69 59 89 89
Fax: 030 / 69 59 88 96
Email: pflege-in-not@diakonie-stadtmitte.de
Internet: www.pflege-in-not-berlin.de
www.diakonie-stadtmitte.de

Den vollständigen Flyer mit Anmeldemöglichkeit können Sie sich hier als pdf-Datei herunterladen.

Zur Veranstalter-Website.

Direkt zum Anmeldeformular kommen Sie hier.

 

Indikator für Gesundheit im Alter: Wie lange leben Europäer in guter Gesundheit?

Die Daten des Berichts "Healthy Life Years" (HLY: gesunde Lebensjahre) wurden auf der ersten Jahreskonferenz der Organisation EHLEIS (European Joint Action on Healthy Life Years) vorgestellt, die in Paris am 19. April vom Französischen Institut für Gesundheitswesen und medizinische Forschung (INSERM), dem EHLEIS-Koordinator, ausgerichtet wurde.

Cordis-Nachrichten: http://cordis.europa.eu/fetch?CALLER=DE_NEWS&SESSION=&RCN=34533&ACTION=D

 

Weltgesundheitsorganisation und Alzheimer's Disease International erklären Demenz zur weltweiten Gesundheitspriorität

Ein am 11. April  von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Alzheimer's Disease International (ADI) veröffentlichter Bericht fordert Regierungen und politische Entscheidungsträger auf, Demenz zu einer weltweiten Gesundheitspriorität zu erklären. Der neue Bericht bietet einen autoritativen Überblick über die weltweiten Auswirkungen von Demenz. Zusätzlich zu wertvollen Best-Practice-Methoden und praxisnahen Fallstudien aus aller Welt enthält er eine umfassende Sammlung von Datenmaterial - einschliesslich schwer zugänglicher Statistiken aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen - und liefert somit den eindeutigen Nachweis, dass es sich hierbei um ein globales Problem handelt.

Zur Erstellung des Berichts mit dem Titel "Dementia: A Public Health Priority" (Demenz: eine Priorität für die öffentliche Gesundheit) hatten WHO und ADI vier Experten-Arbeitsgruppen unter der Leitung von Forschern des Instituts für Psychiatrie am King's College London und des Instituts für Neurowissenschaften in Indien mit der Erstellung von Berichten beauftragt.

Quelle: http://www.presseportal.ch/de/pm/100006253/100716336/weltgesundheitsorganisation-und-alzheimer-s-disease-international-erklaeren-demenz-zur-weltweiten

Eine Kopie des Berichts "Dementia: A Public Health Priority“ finden Sie hier: http://www.alz.co.uk/WHO-dementia-report

 

"Living well with Dementia in the Community": Projekte der Robert Bosch Stiftung unter den Preisträgern

Brüssel/Stuttgart, 16.Januar 2012 - Das Engener Demenz-Netzwerk "Wir sind Nachbarn" und das Projekt "Zusammen ist man weniger allein" der Alzheimergesellschaft Minden-Lübbecke sind in Brüssel mit Preisen der Europäischen Stiftungsinitiative "Living well with Dementia in the Community" ausgezeichnet worden. Beide Projekte fördert die Robert Bosch Stiftung innerhalb ihres Programms "Menschen mit Demenz in der Kommune".

http://rbs.internetwork-bosch.com/content/language1/html/39072.asp

 

Aging Health Workforce – Aging Patients: multiple challenges for hospitals in Europe (Berlin, 11–13 June 2012)

http://www.hospage.eu/

 

SensAge- Lifelong Learning Needs for Ageing People with Sensory Disabilities

Bereits im Oktober 2011 startete das EU Projekt "Lifelong Learning Needs for Ageing People with Sensory Disabilities". Beteiligt sind über 50 Partnerorganisationen  aus ganz Europa und Kanada.

Der erste Newsletter, der gerade veröffentlicht wurde, gibt einen Überblick über die Ziele des europäischen Netzwerkes.

Projekt- Webseite:  www.sensage.eu

Erster Newsletter: http://easpd.eu/Portals/easpd/NEWSLETTERMARCH2012.pdf

 

20/04/2012: European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing - The Marketplace for Innovative Ideas is open for business

A new website, the "Marketplace for Innovative ideas" has been launched as part of the European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing.

The Marketplace is an interactive website designed to help those that are interested and involved in the Partnership to work together and develop their innovative ideas.

The Marketplace will also include an online workspace for the Action Groups of the Innovation Partnership once they are formed this summer, and will provide more information about the Reference sites once they are selected in 2013.

https://webgate.ec.europa.eu/eipaha/default/theme/index

 

Kernpunkte einer altersfreundlichen Stadt

Zentrale Eigenschaften altersfreundlicher Städte wurden im Rahmen der Initiative „Age-Friendly-Cities“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch  Befragungen in 33 Städten aus 22 Staaten, darunter auch dem Ruhrgebiet herausgearbeitet. Die Checkliste „Kernpunkte einer altersfreundlichen Stadt“ (9 Seiten) findet sich in einer vom Land NRW gefertigten Übersetzung.  In dieser Checkliste gibt es viele Anregungen in den  Handlungsfeldern „Soziale Beteiligung“, „Respekt und soziale Integration“, „Zivilgesellschaftliche Beteiligung und Beschäftigung“  und „Kommunikation und Information“,  die auch für mittlere und kleine Städte beispielhaft sein könnten.

http://www.duisburg.de/vv/50/medien/who_age-friendly_cities.pdf

 

International Health Day, 7 April - WHO and AGE join forces to promote healthy ageing in Europe

“Eine unterstützende altersfreundliche Umgebung kann den Beginn von Alterserkrankungen und Abhängigkeit signifikant verzögern. Als Reaktion auf den Aufruf der Europäischen Kommission im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft für Aktivität und Gesundheit im Alter engagieren wir uns daher gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für eine altersfreundliche Umwelt“, sagte Anne-Sophie Parent , Generalsekretärin der AGE-Platform Europe.

http://www.age-platform.eu/en/age-a-the-media/age-communication-to-the-media-press-releases/1476-international-health-day-who-and-age-join-forces-to-promote-healthy-ageing-in-europe

 

Voluntary European Quality Framework for Social Services of General Interest

Social Services Europe regte die Europäische Kommission in einem offenen Brief zur Anregung weiterer Maßnahmen zur Implementierung des „Freiwilligen Europäischen Qualitätsrahmens für soziale Dienstleistungen" an. Angesprochen wird unter anderem eine weitere Projektförderung unter PROGRESS.

Zum Brief an die Europäischen Kommission:  here and here

 

Perspektiven einer alternden Gesellschaft: High-Level-Konferenz zum Thema Gesundheitsversorgung und soziale Dienste

Am 19.-21. März 2012 organsierte der Regionalrat von Nord-Karelien gemeinsam mit dem Projekt DART (Declining, Ageing and Regional Transformation), dem finnischen Gesundheitsministerium und der Europäischen Allianz für Familien in Joensuu in Finnland eine Konferenz zum Thema „Perspektiven einer alternden Gesellschaft“.

Weiter: http://ec.europa.eu/employment_social/emplweb/families/index.cfm?langId=de&id=3&news_id=2761&news_det=yes

 

Comeback der Gemeindeschwester mit “Buurtzorg“

Das niederländische Buurtzorg Konzept (inzwischen vielfach prämiert) wurde 2006 auf Initiative von Jos de Blok eingeführt. Heute besteht ein nationale Organisation, bei der unabhängige Teams von jeweils maximal 10 hochqualifizierten Professionellen beschäftigt sind. Diese Teams fungieren als direkte Ansprechpartner für die Pflegebedürftigen eines Stadtquartiers- und sind inzwischen in hunderten niederländischen Kommunen aktiv. Sie stellen dort die ambulante Pflege unter bestmöglicher Einbeziehung der Kompetenzen der Pflegebedürftigen, der pflegenden Familien und der freiwilligen Helfer sicher. Die neue Form der Pflege zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Selbstverantwortung aus- und ist zudem durch Vermeidung bürokratischer Strukturen kostengünstiger als herkömmliche ambulante Versorgungsformen in den Niederlanden.

Homepage: http://www.buurtzorgnederland.com/

 

Changemakers Innovations for Health:

Die irische “Men´s Sheds Association”  ist unter den 15 Finalisten des  Internationalen Wettbewerbes  » Innovations for Health: Solutions that Cross Borders“.

“Men’s shed” ist eine nationale Organisation, die Kommunen dabei unterstützt, sogenannte “Men’s sheds”, dem traditionellen „Schuppen im Hinterhof“ nachempfundene Treffpunkte zur gemeinsamen  handwerklichen Aktivität älterer wie jüngerer Männer, einzurichten. Die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden von Männern ist erstes Ziel der Organisation.

Homepage “Men´s Sheds Association” : http://www.menssheds.ie

Zum Wettbewerb: http://www.changemakers.com/innovations4health

 

Coordination of Long-term Care Benefits - current situation and future prospects

Der „Think Tank Report 2011“ sowie eine analytische Studie “Social security coverage of non-active persons moving to another Member State” wurden im Rahmen des Projektes  trESS erarbeitet.

trESS steht für „Training and Reporting on European Social Security“ (= Unterrichten und Berichten über die Europäische Soziale Sicherheit). Das  vierjährige Projekt, das von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Beschäftigung, Soziale Angelegenheiten und Inklusion) ins Leben gerufen und finanziert wurde, wird von der Universität Gent koordiniert. Seine Tätigkeiten werden über ein Netzwerk unabhängiger und hochqualifizierter Experten, die aus allen Ländern kommen, ausgeführt.

Coordination of Long-term Care Benefits - current situation and future prospects


http://www.tress-network.org/PUBLIC/EUROPEANREPORT/trESSIII_ThinkTankReport-LTC_20111026FINAL_amendmentsEC-FINAL.pdf


Analytical Study 2011- Social security coverage of non-active persons moving to another Member State

http://www.tress-network.org/PUBLIC/EUROPEANREPORT/TRESS_AnalyticalReport-NonActives_FINAL.pdf

 

ACTIVE, HEALTHY AGEING AND SOLIDARITY BETWEEN GENERATIONS - THE ROLE OF THE SOCIAL INSURANCES

ESIP CONFERENCE 2012, BRUSSELS, Wednesday 23 May 2012
French, English and German

http://www.esip.org/files/Programme%20-%20en2.pdf

 

Burnout von Pflegekräften ein internationales Problem

Ein großer Anteil des Pflegepersonals an europäischen und US-amerikanischen Krankenhäusern ist mit ihrer Situation unzufrieden. Viele fühlen sich ausgebrannt.

Die Registered Nurse Forcasting oder RN4CAST-Studie hat in 13 Ländern (darunter Deutschland) Pflegekräfte und Patienten nach ihrer Zufriedenheit mit der Krankenpflege befragt.

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49593

 

Zweite WeDO Konferenz in Wien

Am 24. April 2012 findet in Wien die zweite europäische Konferenz des WeDO-Projektes statt. Gastgeberin der Veranstaltung ist das österreichische Rote Kreuz. Eingeladen sind die Teilnehmer der sog. Nationalen Koalitionen aller Partnerländer.

Zum vorläufigen Programm

 

World Congress on the Future Nursing Systems

Der 12. IOS Weltkongress (10. -13. Mai 2012) bietet eine Plattform zum Austausch internationaler Forschung und Entwicklungstrends hinsichtlich des Bedarfs und der Nutzung formeller und informeller Pflege- und Versorgungssysteme. Wir erwarten 400 bis 500 Teilnehmer/innen aus allen Erdteilen mit dem Schwerpunkt aus Europa.

www.ioscongress2012.lu

 

Old? So what? - Independent Living for Seniors with Disabilities

The European Association of Service Providers for Persons with Disabilities (EASPD)  publishes recommendations on the inclusion of ageing persons with disabilities as a contribution to the European Year for Active Ageing and Solidarity between Generations.

EASPD Press Release

EASPD “Linz declaration” 1/2012

 

AGE - Contribution to the consultation on the Accessibility Act

Die Europäische Kommission beabsichtigt, bis Ende 2012 einen „europäischen Rechtsakt über die Zugänglichkeit“ vorzuschlagen, um den Binnenmarkt für barrierefreie Produkte und Dienste weiter voranzubringen. Dieses Vorhaben ist Teil der im November 2010 vorgestellten EU-Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen 2010-2020 „Erneuertes Engagement für ein barrierefreies Europa“.

Vorbereitend wird derzeit eine analytische Studie als Basis für die Entwicklung gesetzgeberischer Maßnahmen durchgeführt. An einer öffentlichen Konsultation bis 29. Februar  beteiligte sich die AGE Platform mit einer Stellungnahme.

AGE- Stellungnahme

EU-Strategie „Erneuertes Engagement für ein barrierefreies Europa

 

Healthy and Active Ageing

February 2012

A compendium of programmes, good practices and other resources for promoting and sustaining the well-being of “younger” older people, with a specific reference to socially deprived and migrant groups in Europe. Published in 2012 by EuroHealthNet and BZgA.

http://www.healthyageing.eu/


Re-engaging Hope and Expectations - EAPN’s analysis of the crisis

Die Qualität sozialer Dienstleistungen und der gleiche Zugang zu Dienstleistungen gehören zu den Schwerpunktbereichen des Arbeitspapiers, das von Dr Katherine Duffy für EAPN geschrieben und im März 2012 veröffentlicht wurde. Enthalten sind konkrete Empfehlungen des Europäischen Armutsnetzwerkes - wie u.a. die schnelle Einführung eines europäischen Aktionsplans bzw. Programmes zur Langzeitpflege. Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise werden dabei das Problem der Privatisierung von Dienstleistungen thematisiert, Erfordernisse und Bedingungen für „soziale Innovation“ sowie die Bedeutung von Engagement und Nutzerbeteiligung.

Zum Arbeitspapier (EN)

 

TOWARDS AN AGE-FRIENDLY EU

Als virtuelles Netzwerk für eine altersfreundliche Europäische Union versteht sich die neue Webseite, die die AGE-Platform Europe am 1. März 2012 eröffnete. Sie möchte Idee und Konzept der „Age friendly City“ von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbreiten und den “Covenant of Mayors on ageing” in seiner Entwicklung unterstützen. Alle Akteure auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene werden dazu aufgerufen, sich am Aufbau eines Netzwerkes zur Verbesserung einer altersfreundlichen Umgebung einzusetzen.

Zur AGE-Webseite (EN)


Zur Webseite der WHO (EN)

 

Alter als Chance

Am 29. Februar 2012 veröffentlichte die Europäische Kommission eine Mitteilung "Taking forward the Strategic Implementation Plan of the European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing". Unterstützt werden damit die Vorschläge der Lenkungsgruppe der Europäischen Innovationspartnerschaft für Aktivität und Gesundheit im Alter, die im Mai 2012 eingesetzt wurde und im November 2012 einen Umsetzungsplan vorgelegte.

Zur Mitteilung der Europäischen Kommission (EN)

 

Kristina Schröder: "Wir müssen Frauen vor Gewalt schützen und ihnen zur Seite stehen"

Bundesfamilienministerin Schröder eröffnet Fachtagung "Gesundheit und Gewalt - Neue Wege in der gesundheitlichen Versorgung von Frauen"

Gewalterfahrungen gehören für Frauen zu den zentralen Gesundheitsrisiken. Gewalt im Leben von Frauen endet oftmals mit schweren Verletzungen, aber auch mit nicht sichtbaren langfristigen Gesundheitsstörungen und psychischen Leiden bis hin zu späteren Behinderungen. Aus diesem Grunde findet heute (Mittwoch, den 29.02.2012) in Berlin eine Fachtagung zum Thema "Gesundheit und Gewalt - Neue Wege in der gesundheitlichen Versorgung von Frauen" statt, die von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, und dem Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, eröffnet wird.

zur Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

 

Zur Freiheit seid ihr geboren - Projekt zur Reduzierung von Fixierung im Rhein-Erft-Kreis

Abschlussveranstaltung am 24. März 2012 im Kreishaus Bergheim, KT E.1 großer Sizungssaal

Gemeinsames Anliegen des Rhein-Erft-Kreises in Kooperation mit dem Cartasverband für den Rhein-Erft-Kreis e.V. und der Ev. Hochschule Freiburg war, freiheitsentziehende Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen weiter zu reduzieren,  um insbesondere Mensche mit Demenz künftig eine bessere Lebensqualität in Einrichtung zuteil werden zu lassen. 

Zielsetzung war, durch Schulungen und interdisziplinäre Informationen zu einer Verringerung und einem sensibleren Umgang von bzw. mit Fixierung zu gelangen. Evaluiert wurde das Projekt "Zur Freiheit seid ihr geboren" von 10 Studierenden der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) NRW, Abt. Köln, im Rahmen des Prjektes "Reduzierung von Fixierungen im stationären Betreuungbereich". Zur Präsentation wichtiger Erkenntnisse und Ergebnisse des Projektes wird hiermit herzlich eingeladen.


Anschrift und Anmeldung

 

Ratstagung Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz am 1./2.12.2011

COUNCIL OF THE EUROPEAN UNION:
Ageing as an opportunity for the labour market and for the development of social services and community activities
- Council conclusions -

3131st EMPLOYMENT, SOCIAL POLICY, HEALTH and CONSUMER AFFAIRS
Council meeting
Brussels, 1 and 2 December 2011

zu den Ratsbeschlüssen vom Dezember 2011 (PDF)

 

Neuer Aufruf im Programm DAPHNE III – Frist 29. März 2012

Mit dem Programm DAPHNE wird das Ziel verfolgt, alle Formen von Gewalt, insbesondere körperliche, sexuelle und psychische Gewalt, gegen Kinder, Jugendliche und Frauen zu verhindern und zu bekämpfen.

Zum Programm (PDF)

 

‘Living Well with Dementia’ Award

Zehn Projekte von Organisationen, die im lokalen Umfeld tätig sind und aus acht europäischen Ländern kommen, wurden am 16. Januar in Brüssel ausgezeichnet. Der europäische Preis will  beispielhafte Vorgehensweisen, die Menschen mit Demenz und ihren Familien dabei helfen, gut zu leben und aktiv an ihrer lokalen Gemeinschaft teilzuhaben, bekannt machen. Der Preis wurde von einer Stiftungsgruppe ausgelobt und am 16. Januar in Brüssel an erfolgreiche Projekte aus acht EU Mitgliedsstaaten vergeben. Aus Deutschland wurde die Alzheimer-Beratungsstelle Enger ausgezeichnet: Sie bindet erfolgreich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der lokalen Gemeinschaft ein, um dementiell erkrankten Menschen Gelegenheiten zu bieten, mit anderen Einwohnern aller Altersgruppen bei einer Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten zusammenzukommen.

Zur Liste der Gewinner

 

Lenkungsgruppe der Europäischen Innovationspartnerschaft für Aktivität und Gesundheit im Alter legt strategischen Durchführungsplan vor

Folgende 5 vorrangige Einzelmaßnahmen sollen im Jahr 2012 eingeleitet werden:

  1. innovative Wege, um dafür zu sorgen, dass Patienten die ihnen verschriebenen Arzneimittel auch einnehmen;
  2. innovative Lösungen, um bei älteren Menschen Stürzen vorzubeugen und Frühdiagnosen zu fördern;
  3. Zusammenarbeit, um altersbedingten funktionellen Defiziten und Gebrechlich-keit vorzubeugen, insbesondere der Mangelernährung;
  4. Förderung innovativer Modelle für die Versorgung älterer Menschen, die unter chronischen Erkrankungen leiden, beispielsweise durch Fernüberwachung;
  5. Verbesserung kompatibler IKT-Lösungen für unabhängiges Leben durch globale Standards.

Darüber hinaus soll die Vernetzung und der Know-how-Transfer zum Thema Innovation für altersgerechte Gebäude, Städte und Umgebungen fortgesetzt werden.

Presseerklärung der Kommission

Website der Innovationspartnerschaft (Englisch)

 

White jobs? Employment potential of the care sector

In der 10. Ausgabe von FOKUS beschreibt Robert Anderson von Eurofound das Potential von "white jobs" im Pflege und Bildungssektor als mögliche Treiber des Wirsschftswachstums.

Zum Artikel (PDF)

Eröffnung der Website für die 20. Europäische Konferenz des Sozialwesens 2012

Die Konferenz wird vom Europäischen Sozialen Netzwerk (ESN) in Zusammenarbeit mit der dänischen Präsidentschaft der Europäischen Union veranstaltet. Das diesjährige Thema ist: Gestaltung der Zukunft für ein nachhaltiges Sozialwesen: Qualität, Leistung, Innovation.

zur Konferenzwebseite

Standards und Richtlinien für Hospiz- und Palliativversorgung in Europa

Die Europäische Gesellschaft für Palliative Care (EAPC) legte bereits 2009 in seinem Positionspapier „Standards und Normen für Hospize und Palliative Care“ die EAPC Richtlinien für die Strukturqualität der Palliativversorgung in Europa vor. Eine deutsche Übersetzung des Artikels: „White paper on standards and norms for hospice and palliative care in Europe“ (European Journal of Palliative Care) wurde im Januar 2012 von der Schweizerischen Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung) und der Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) veröffentlicht.

zu den Standards und Richtlinien für Hospiz- und Palliativversorgung in Europa: Teil Eins-Eins - Weißbuch zu Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für Palliative Care (EAPC)

 

Eurobarometer-Sonderumfrage zum "Aktiven Altern“ veröffentlicht

Report: “Active Ageing”. Special Eurobarometer 378. European Commission. January 2012.

Zum Beginn des Europäischen Jahres 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen legte die Kommission eine neue Eurobarometer-Umfrage vor, der zufolge 71 % der Europäer sich darüber im Klaren sind, dass die Bevölkerung Europas immer älter wird, aber nur 42 % diese Entwicklung besorgniserregend finden.

zur vollständigen Meldung

zum Dokument "Active Ageing - REPORT" (pdf)

 

Gewalt in der Pflege - Fachtagung am 1. und 2. Februar 2012 in Düsseldorf

Der Landespflegeausschuss Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter laden zu einem gemeinsamen Austausch über mögliche Gewalt auslösende Faktoren und deren Bewältigung ein.
Der Dialog erfolgt ohne Vorgaben und Tabus. Ziel ist es, alle an der Pflege Beteiligten zu sensibilisieren sowie konkrete Hilfe- und Unterstützungsangebote zu entwickeln, um Überforderungs- und Krisensituationen rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Flyer zur Fachtagung

 

Emancipation in terms of elder care and dependence: no longer just a women’s concern

In der Studie des Institut National d'Etudes Démographiques (INED) werden demographische Trends beschrieben und der Fragestellung einer größeren Beteiligung der männlichen Bevölkerung in der Familienarbeit nachgegangen.

Mehr Information auf der  INED Website:
Kurzfassung der Studie

 

KatHO NRW beteiligt sich an Forschungsprojekt zum euregionalen Arbeitsmarkt in der Pflege

Um dem Fachkräftemangel in der Pflege zu begegnen, will das Projekt  „Interreg IV A“ „Euregionaler Arbeitsmarkt und Kompetenzcampus für die Pflegeberufe: future proof for cure and care“ das Berufsbild des Pflegers attraktiver gestalten und helfen, das Image der Pflegeberufe zu verbessern.

Link Deutsch

 

Neues Plakat zur Charta der Grundrechte

"Die Völker Europas sind entschlossen, auf der Grundlage gemeinsamer Werte eine friedliche Zukunft zu teilen, indem sie sich zu einer immer engeren Union verbinden." So ist ein DIN A 1 Plakat überschrieben, auf dem die Charta der Grundrechte der Europäischen Union steht. Der erste Satz der Charta ist mit dem Grundgesetz identisch: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."
 
Plakat "CHARTA DER GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION" als PDF

 

Entwurf zur Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen

Eine Aktualisierung der Mindestausbildungsanforderungen für die Pflegeberufe sieht ein Entwurf zur Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen (Richtlinie 2005/36/EG) vor, den die Europäische Kommission im Dezember angenommen hat.

Entschließung des Europäischen Parlaments

 

Kommission verabschiedet Qualitätsrahmen für Dienstleistungen von allgemeinem Interesse

Die Kommission hat heute am 20. Dezember einen Qualitätsrahmen für Dienstleistungen von allgemeinem Interesse (DAI) in der EU angenommen. Der Rahmen bietet ein wichtiges Sicherheitsnetz für Bürgerinnen und Bürger in grundlegenden Bereichen wie der Gesundheitsfürsorge, Altenpflege und Kinderbetreuung.

Mehr

 

Unternehmensinitiativen zur Unterstützung von Arbeitnehmern mit Fürsorgepflichten für behinderte Kinder oder Erwachsene - (Veröffentlichung 9/2011)

Vorgestellt werden die Ergebnisse der Arbeit von Eurofound in Bezug auf Unternehmensinitiativen zur Unterstützung von Arbeitnehmern mit Fürsorgepflichten für behinderte Kinder oder Erwachsene. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag auf Initiativen, mit denen Arbeitgeber Arbeitnehmer unterstützen können, die eine (nicht formelle) Fürsorgepflicht haben, beispielsweise Eltern, die sich um behinderte Kinder kümmern, und Personen, die Erwachsene betreuen, die aufgrund von Behinderung, Krankheit oder Alter der pflegebedürftig sind.
 
Report "Company initiatives for workers with care responsibilities for disabled children or adults"
 
Zusammenfassung in deutsch

 

Gründung von “Social Services Europe“

"Social Services Europe" ist eine neue europäische Allianz gemeinnütziger Sozial- und Gesundheitsdienstleistungserbringer. Ziel der Arbeit von  Eurodiaconia, Workability Europe, dem Europäischen Verband der Dienstleistungsanbieter für Menschen mit Behinderungen, der Europäischen Plattform für Rehabilitation, Solidar, FEANTSA und CEDAG ist es, den sozialen Dienstleistungen in der institutionellen Agenda einen höheren Stellenwert einzuräumen und überdies auch die Interessen der Eurodiaconia-Mitglieder zu vertreten.
 
Zur Meldung auf der Homepage von Eurodiaconia

Mehr über “Social Services Europe“ (PDF auf Englisch)

 

CARE- Jahreskonferenz der SocialPlatform


Die SocialPlatform veranstaltete ihre Jahreskonferenz am 9. Dezember 2011 in Brüssel zum Thema Pflege. Vorgestellt wurde ein Positionspapier, in dem sich die SocialPlatform auf vier Bereiche konzentriert und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung vorschlägt:

  1. Pflegerichtlinien, die die Grundrechte von Pflegebedürftigen respektieren, soziale Teilhabe sowie Lebensqualität für alle Beteiligten fördern
  2. Die adäquate Balance zwischen Pflege, Arbeits- und Privatleben für Pflegende
  3. Professionelle Pflegedienste
  4. Arbeitsbedingungen und die qualitative Beschäftigung im Pflegesektor

zur Stellungnahme

 

Tackling Ageism and Discrimination

"Equinet - the European Network of Equality Bodies" veröffentlichte im Kontext des "Europäischen Jahres des Aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen" eine Publikation "Tackling Ageism and Discrimination", die sich auch mit Diskriminierung im Politikfeld "Gesundheit und Pflege" befaßt.

Download der Publikation

 

Age and Employment

Am 6. Dezember 2011 wurde von der Europäischen Kommission der thematische Bericht "Age and Employment" veröffentlicht. Der Bericht des "European Network of Legal Experts in the non-discrimination field", der demnächst auch in deutsch erscheint,  enthält u.a. eine Liste staatlicher Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer, die Pflegeaufgaben  wahrnehmen.

Download des Berichts

 

Kompetenzstandards in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Sektor Altenpflege - pro care -

Das Projekt "pro care" hat ausgehend von typischen Karrierewegen für die Altenpflege Kompetenzstandards mit Bezug auf die Niveaustufen des Europäischen Qualifikationsrahmens für die sechs Partnerländer definiert und sektorbezogene Ansätze zur Angleichung der Ausbildung entwickelt. Somit wird die Mobilität des Altenpflegepersonals zwischen Deutschland, Österreich, Italien, Polen, der Slowakei und der Türkei langfristig erleichtert.
 
Factsheet

Elder Abuse Awareness Community Guide Tool Kit (2011) - INPEA, CNPEA and IFA -

Ziel des anläßlich des World Elder Abuse Awareness Day (15. Juni) entstandenen Leitfadens ist es, Personen, Organisationen und Kommunen zu unterstützen.

Zum Download des Leitfadens in Englisch

Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen: Stellungnahme des Beratenden Ausschusses für Chancengleichheit von Frauen und Männer

Die Europäische Women Lobby begrüßte am 1. Dezember die Stellungnahme  des Ausschusses, welche mit Blick auf das kommende "Europäische Jahr des Aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen 2012" veröffentlicht wurde.
 
Positionspapier in Englisch

‚Roadmaps‘ der EU veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat eine Reihe von Fahrplänen ("Roadmaps") zur strategischen Planung der verschiedenen Politikbereiche für das kommende Jahr veröffentlicht. Das Arbeitsprogramm der jeweiligen Generaldirektionen und Initiativen für 2012 sind unter folgendem Link nachzulesen:

http://ec.europa.eu/governance/impact/planned_ia/roadmaps_2012_en.htm

Report compiled in preparation for The State of the World’s Older Persons 2012

Fortschrittsbericht über Politik, Gesetzgebung, Daten und Forschung seit der Zweiten Weltversammlung über das Altern in Madrid 2002.

http://www.unfpa.org/webdav/site/global/shared/documents/publications/2011/Older_Persons_Report.pdf

The European Reference Framework Online for the Prevention of Elder Abuse and Neglect (EuROPEAN)

Im europäischen Projekte EuROPEAN wurde zum Abschluß des Projektes ein Hintergrund- und Positionspapier veröffentlicht. Das Dokument erlaubt einen Überblick über das Thema "elder abuse" in den beteiligten Ländern und auf internationaler Ebene und beschreibt Bereiche, die besondere Beachtung in der Präventions- und Forschungsarbeit haben sollten.

"Elder Abuse in Europe" (Hintergrund- und Positionspapier in Englisch)

INTERLINKS Schlusskonferenz am 12.-14. Oktober 2011 in Baden

Die Präsentationen der Schlusskonferenz des EU-Projektes INTERLINKS (Health systems and long-term care for older people in Europe. Modelling the interfaces and links between prevention, rehabilitation, quality of services and informal care) stehen jetzt zum Download bereit.

http://interlinks.euro.centre.org/news

Launch of the European Portal for Action on Health Inequalities

Die neue Webseite bietet nützliche Informationen zum Thema gesundheitliche Ungleichheiten in Europa.

www.health-inequalities.eu

Ageing in Dignity: Designing effective strategies for tackling elder abuse

Die Veranstaltung der Europäischen Kommission wird am 28. November 2011 im „Albert Borschette Conference Centre“ (CCAB), Rue Froissart 36, 1040 Brüssel, Belgien, stattfinden. Registrierungen sind noch bis zum 11. November möglich. 

Mehr Info auf Englisch unter:

Entwurf des Konferenzprogramms

Offizielle Einladung zur Europäischen Kommission

 

"Soziale Innovation - Herausforderung und Chance für Europa"

Das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe des Infomagazins der "Nationalen Kontaktstelle für das Europäische Forschungsrahmenprogramm" ist: "Soziale Innovation - Herausforderung und Chance für Europa". Geboten wird ein umfassender Überblick über das Thema "soziale Innovation" im Rahmen der "Leitinitiative Innovationsunion" zur Europa 2020 Strategie. Vorgestellt wird u.a. die "Vienna Declaration", wichtigstes Ergebnis der Konferenz "Challenge Social Innovation". Eine erste Kurzfassung der Deklaration kann noch bis zu ihrer endgültigen Fassung im März 2012 kommentiert und mitgestaltet werden.

Mehr Info unter:

NKS SWG Infomagazin-Ausgabe 03/2011

Vienna Declaration: www.socialinnovation2011.eu

 

Erstmals länderspezifische Leitfäden zur sozialen Sicherung der MISSOC-Staaten veröffentlicht

In der zweiten Ausgabe des MISSOC-Newsletters 2011 werden erstmals länderspezifische Leitfäden veröffentlicht. Darin werden die nationalen Systeme der einzelnen MISSOC-Staaten in puncto "soziale Sicherung" in einfach verständlicher, einem breiten Publikum zugänglicher, Sprache erläutert.

Die wissenschaftlichen Experten im MISSOC-Sekretariat haben außerdem eine kurze Übersicht über rechtlich durchsetzbare Verpflichtungen von Familienmitgliedern erarbeitet, ihre bedürftigen Angehörigen zu unterstützen.  In etwa einem Drittel der MISSOC-Staaten besteht kein rechtlicher Rahmen, innerhalb dessen eine familiäre Verpflichtung zur Erbringung von Langzeitpflege geregelt ist.

Mehr Info unter:

http://www.missoc.org/MISSOC2010/ENEWLETTER_LEAFLET/NL_2_2011/DE/intro.htm

 

Social Platform Annual Conference on CARE: "We CARE, how can EU care?" - Brussels, 09 December 2011

Die Konferenz "We care, how can EU care?" soll die europäische Diskussion anregen zu:

  • den Rechten der Pflegebedürftigen
  • den Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Pflegesektor
  • der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • den Chancen von Investitionen im Pflegesektor  

http://www.socialplatform.org/News.asp?news=28391

AGE und HelpAge International zum Internationalen Tag der älteren Menschen

Anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen am 1. Oktober forderten AGE und HelpAge International die EU zur Förderung folgender Ziele auf :

  • Internationaler Aktionsplan von Madrid über das Altern 2002
  • Europäisches Jahr zum Aktiven Altern und der Solidarität zwischen den Generationen 2012.

Erinnert wurde an die Handlungsempfehlungen des UN Plans. Sie sind in drei vorrangigen Aktionsrichtungen zusammengefasst:

  1. Ältere Menschen und Entwicklung
  2. Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden bis ins Alter
  3. Schaffung eines förderlichen und unterstützenden Umfelds.

Weiterführende Information
AGE urges the EU to commit to the UN action plan on ageing 

 

Workshop "Active Ageing"

Der Workshop "Active Ageing" findet am 12. Oktober von 14.30- 17.30 Uhr während der "Open Days" des Ausschusses der Regionen in Brüssel statt. Mit Blick auf die demographischen Veränderungen in Europa will die Veranstaltung positive active ageing-Ansätze auf regionaler und lokaler Ebene vorstellen und die Notwenigkeit differenzierter Strategien auf Basis gemeinsamer Prinzipien deutlich machen.

Registrierungen können jetzt online vorgenommen werden. http://www.pes.cor.europa.eu/activeageing.html

 

Workshop der Europäischen Allianz zum Thema innovative Dienstleistungen in der Langzeitpflege

Der Workshop der Europäischen Allianz für Familien fand am 12. September 2011 in Brüssel statt. Er konzentrierte sich auf das Thema innovative Dienstleistungen im Bereich der Langzeitpflege. Die Beiträge des von der Europäischen Kommission  organisierten Workshops liegen jetzt online vor.

http://ec.europa.eu/employment_social/emplweb/families/index.cfm?langId=en&id=3&news_id=2321&news_det=yes

 

EPSU berichtet über zwei neue Ver.di-Studien

EPSU (European Federation of Public Service Unions) berichtete am 13. September 2011 über zwei neue Ver.di-Studien zur Entwicklung der Langzeitpflege und der Beschäftigung ausländischer Pflegekräfte. Dieses Thema wurde in den letzten Jahren auch auf EU Ebene immer bedeutsamer. Grenzüberschreitende Mobilität und Migration ist einer von drei Schlüsselthemen der Europäischen Sozialpartner in den Jahren 2011/2012. 

Towards a successfull European Year 2012 on active ageing and intergenerational solidarity"

Am 7. November 2011 werden im Rahmen einer Veranstaltung der interfraktionellen Arbeitsgruppe des Europäischen Parlaments erste Vorschläge für konkrete Partnerschaften zu den Zielen des "Europäischen Jahres des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen" 2012 vorgestellt.  Eines der vier thematischen Schwerpunkte nimmt die Verbesserung Gesunden Alterns sowie des unabhängigen Lebens im Alter in den Blick. Schwerpunkte sind dabei die Themen "technische Innovationen", "Gesundheitsprävention", "Qualität in der Langzeitpflege" sowie "soziale Eingliederung". 

zum Programm 

 

„Wichtig ist, was hinten raus kommt – Von der Qualitätskontrolle zur Lebensqualität für Menschen mit Assistenz- und Pflegebedarf“

Unter diesem Titel veranstaltete der "Brüsseler Kreis", ein Netzwerk aus 13 gemeinnützigen sozial- und gesundheitswirtschaftlichen Unternehmen, im März in Brüssel einen "Parlamentarischen Abend 2011". Drei Mitglieder dieses Netzwerkes waren an dem BEST-Quality Projekt (2008-2010) beteiligt, einem europäischen Vergleich der Qualitätsmanagementsysteme, die Sozialdienstleister anwenden.

Report "The Social dimension of the Europe 2020 strategy"

Der Ausschuß für Sozialschutz, ein politisches Forum der nationalen Regierungen und der Europäischen Kommission, hat im Juli 2011 den Bericht "Social dimension of the Europe 2020 strategy" veröffentlicht. Der Bericht untersucht die Aktionen zur Förderung der sozialen Eingliederung und Verminderung der Armut - eines der fünf Kernziele der EU 2020 Strategie.

Berichtet wird auch über die Arbeiten, mit denen sich der Ausschuß 2010 beschäftigt hat: die sozialen Konsequenzen der Krise, den Dialog zum Thema nachhaltige und adäquate Renten und den „Freiwilligen Europäische Qualitätsrahmen für soziale Dienstleistungen".

http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=758&langId=de

 

„Den demographischen Wandel gestalten – Aktivitäten – Ergebnisse – Empfehlungen“

Zu finden sind eine ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse sowie die Thesen zur Bewältigung des demographischen Wandels in der Stadt- und Quartiersentwicklung in Hamburg und zur Gestaltung des demographischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt. Die Demographie-Plattform ist ein Projekt des INTERREG-Netzwerkes: DC NOISE: Demographic Change - New Opportunities In Shrinking Europe www.dcnoise.eu

Die Broschüre findet sich unter: http://www.demographie-hamburg.de/fileadmin/user_upload/dcnoise/dokumente/Den_demografische_Wandel_gestalten_end.pdf

 

EU-Programm PROGRESS

Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für innovative Maßnahmen, mit denen ein gesundes, aktives und würdevolles Altern sowie ein wirksamer und effizienter Einsatz von Ausgaben für Dienste und Leistungen in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Langzeitpflege gefördert werden können. (Frist: 26. September)

http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=630&langId=en&callId=316&furtherCalls=yes

 

Länger und besser Leben - Möglichkeiten und Probleme des demographischen Wandels“

Die Europäische Kommission hat am 11. Juli 2011 eine Empfehlung für eine europäische Initiative zur gemeinsamen Planung der Forschung zur Bevölkerungsalterung angenommen. Kooperation und Komplementarität wird mit wichtigen verwandten Initiativen wie dem Programm „Umgebungsunterstütztes Leben“ und der Innovationspartnerschaft „Aktivität und Gesundheit im Alter“ angestrebt. Angesichts der schrumpfenden und alternden Bevölkerung, so heißt es in der Empfehlung, ist es für die Gesellschaft von großem Nutzen, älteren Menschen länger eine aktives, gesundes Leben zu ermöglichen, sie besser in Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren und sie dabei zu unterstützen, länger eigenständig zu bleiben. Auf diese Weise soll die Lebensqualität älterer Mitbürger und ihrer Betreuer erhöht,  die Tragfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme verbessert und beträchtliche neue Marktchancen für Innovationen, die das Leben erleichtern, geschaffen werden.

http://eurlex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2011:183:0028:0030:DE:PDF

 

Unterstützung von Pflegepersonen im Rechtsvergleich

In der  Tagungsdokumentation der Konferenz „Zeit für Verantwortung im Lebenslauf“ (BMFSFJ 12/2010) werden exemplarisch Maßnahmen ausgewählter EU-Länder beleuchtet, die speziell zur Unterstützung von Pflegepersonen vorgesehen sind. Dieses sind insbesondere Leistungen bei Unterbrechung  einer Erwerbstätigkeit, Geldleistungen als Unterhaltsersatz während der Pflegetätigkeit sowie weitere Leistungen an Pflegepersonen.

Zur Dokumentation

 

“Rights and Needs for Older Patients”- Präsentationen online

Halina Potoka, Vizepräsidentin der AGE-Platform, präsentierte die Aktivitäten der Europäischen Plattform für ältere Menschen auf der Konferenz “Rights and Needs for Older Patients”. Die Konferenz fand am 12./13. Juli unter polnischer Präsidentschaft in Warschau statt und wurde  von der European Patients Forum (EPF) in Kooperation mit der Federation of Polish Patients (FPP) organisiert.

http://www.eu-patient.eu/Events/Conference-on-Rights-and-Needs-for-Older-Patients---Invitation/Presentations/

 

Ergebnisse der 19. Europäischen Konferenz des Sozialwesens

Basierend auf einer neuen Studie “Contracting for Quality” des ESN (Europen Social Services)- wurden auf der Konferenz von 6.-8. Juli in Warschau die unterschiedlichen Perspektiven zum Thema Qualität in der Pflege beleuchtet.

http://www.esn-eu.org/e-news-jul11-contracting

 

UN Report “Forgotten Europeans, Forgotten Rights”

Mit dem Ziel, die Diskussion um Alternativen zur institutionellen Betreuung von Pflegebedürftigen zu stimulieren, veröffentlichte die UN (Office of the High Commissioner of Human Rights) seinen Bericht  “Forgotten Europeans, Forgotten Rights”. Grundlage ist  das Internationale Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung, das als neuestes und am weitesten entwickeltes Menschenrechtsinstrument im Behindertenbereich gilt.

http://www.unicef.org/ceecis/Forgotten_Europeans_Final_webversion.pdf

 

 

EU verstärkt Forschung in neuartige Krankheiten

12 Millionen Euro stellt die Europäische Union für die bessere Erforschung von neu auftretenden Epidemien wie etwa EHEC bereit. Ein grenzübergreifend arbeitendes Konsortium aus mehreren Wissenschaftseinrichtungen, darunter das Universitätsklinikum Bonn, soll ein besseres Bild von neuartigen bedrohlichen Krankheitserregern erforschen. Von dem ANTIGONE genannten Projekt erhofft sich die EU auch umfassendere Erkenntnisse über den gefährlichen Darmkeim EHEC.

Europäische Kommission

 

Ergebnisse aus Europa und den USA verdeutlichen das Interesse an frühzeitiger Diagnose trotz weitverbreiteter Angst und persönlichem Kontakt mit Erkrankten

Die Ergebnisse der Umfrage von Alzheimer Europe und der Harvard School of Public in 5 Ländern wurden auf der Alzheimer’s Association International Conference 2011 (AAIC 2011) präsentiert. Sie belegen, dass 85% der Teilnehmer aus fünf Ländern bei Anzeichen von Verwirrung und Gedächtnisverlust ärztliche Beratung suchen würden, um sicherzustellen, ob die Symptome auf die Alzheimer-Krankheit zurückzuführen sind. Mehr als 94% hätten dasselbe Bedürfnis, wenn die Symptome bei einem Familienmitglied auftreten würden.

http://www.deutsche-alzheimer.de/uploads/tx_comanews/Alzheimer_Europe_Final_Press_Release_-_FINAL_AE_2011-07-18.pdf

 

Konferenz „Eldercare Services in Europa – Familienunterstützende haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen“

Berlin, 15.-16 September 2011

Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen verschiedene Ansätze für das Thema Dienstleistungen für ältere Menschen (Eldercare Services) in ganz Europa betrachtet werden. Dabei werden sich die Teilnehmer über bewährte Verfahren austauschen und über die unterschiedlichen Aspekte familienunterstützender haushaltsnaher Dienstleistungen für ältere Menschen sowie informelle Betreuer diskutieren. Die Konferenz wird von der Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend organisiert.

Programm

Europäischer Bericht der WHO zur Prävention der Misshandlung alter Menschen im Juni 2011 veröffentlicht

Misshandlung alter Menschen kommt überall in der Europäischen Region der WHO vor: Mindestens vier Mio. Menschen werden jedes Jahr misshandelt und ca. 2500 von ihnen sterben daran. In den meisten Ländern der Region überaltert die Bevölkerung, sodass der Anteil der bedrohten Menschen zunimmt. Der Bericht beleuchtet die biologischen, sozialen, kulturellen, ökonomischen und milieubedingten Faktoren, die das Risiko erhöhen, Opfer oder Täter in der Misshandlung eines älteren Menschen zu werden, sowie Schutzfaktoren, die eben dies verhindern helfen.

http://www.euro.who.int/de/what-we-publish/abstracts/european-report-on-preventing-elder-maltreatment

Quelle: ALZheimer-ETHik

 

Policy Brief

July Policy Brief "Active Ageing and Prevention in the Context of Long-Term Care. Rethinking Concepts and Practices" by Georg Ruppe (European Centre for Social Welfare Policy and Research)- mit Hintergrundinformationen zu europäischen und nationalen Entwicklungen und Trends sowie politischen Empfehlungen.

http://www.euro.centre.org/detail.php?xml_id=1929

 

Dokumentation des Symposiums „Pflege und Migration in Europa“ in deutsch und englisch erschienen

Das Symposium, das am 20. und 21. Juni 2011 in der Zentrale des Deutschen Caritasverbandes in Freiburg stattfand, blickte auf die sozialen Folgen dieser „Pflegemigration“ in Herkunfts- und Aufnahmeländern.

http://www.caritas-international.de/79060.html

 

Freiwilligentätigkeit und Sozialdienstleistungen in harten Zeiten

Eurodiaconia hat eine Stellungnahme zum Thema Freiwilligentätigkeit und Sozialdienstleistungen in harten Zeiten verfasst, um vor den Gefahren des Missbrauchs von Freiwilligen in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen zu warnen. Die Stellungnahme wurde zusammen mit dem Grundsatzpapier zur Freiwilligentätigkeit an die Arbeitsgruppe des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit geschickt; ebenso an die polnische Regierung, die während der zweiten Hälfte des Europäischen Jahres die Ratspräsidentschaft innehat.

Zur Stellungnahme (auf Englisch)

 

"Länger und besser leben – Möglichkeiten und Probleme des demographischen Wandels"

So heißt der Titel einer angenommenen Empfehlung der EU-Kommission zur Koordination der Erforschung dieser Entwicklung in den Mitgliedsstaaten. Fragen zur besseren Lebensqualität im Alter, zu Renten- und Pflegesystemen und zur längeren Beteiligung am Arbeitsmarkt sollen im Fokus der Forschung stehen. Ziel sei, die "neuen Chancen, die eine alternde Gesellschaft bietet, erkennen, anstatt von ihren Problemen überwältigt zu werden.“ 

Weitere Informationen

Website zur Digitalen Agenda

http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/deployment/jpi/index_en.htm


 

Informelles Netzwerk sozialer Dienstleistungserbringer (Informal Network of Social Service Providers - INSSP)

Es gibt Empfehlungen zur besseren Beteiligung der sozialen Dienstleistungserbringer in der nächsten Förderperiode des Europäischen Sozialfonds (2014-2020).

Erster Jahresbericht der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte veröffentlicht

Im Jahr 2010 erlangte der Grundrechtekatalog der Europäischen Union – die Charta der Grundrechte – Rechtsverbindlichkeit. Der Vertrag von Lissabon, der am 1. Dezember 2009 in Kraft trat, bildet die neue Rechtsgrundlage der EU. Die Zusammenfassung des FRA Jahresberichts 2010 deckt mehrere Titel der EU-Charta der Grundrechte ab, ein Themenschwerpunkt ist der Stand von Gleichbehandlung und Diskriminierung in der EU.

http://www.fra.europa.eu/fraWebsite/attachments/annual-report-2011-summary_DE.pdf

 

 

INTERLINKS - Final Conference 12 - 14 October 2011

Die Abschlusskonferenz findet in Baden nahe Wien statt. Registrierungen sind zwischen dem 1. Juni und dem 15 Juli 2011 möglich. Vorgestellt werden die Ergebnisse des europäischen Projektes INTERLINKS, in welchem Strategien („good practices“) für finanzierbare und gleichzeitig qualitativ hochwertige Pflegesysteme erarbeitet wurden. Ziel des dreijährigen Projekts war die Entwicklung eines Modells, mit dem Langzeitpflege-Systeme (long-term care) für ältere Menschen in Europa länderübergreifend und vergleichend beschrieben und analysiert werden können.


www.euro.centre.org

 

OECD veröffentlichte am 18. Mai einen neuen Bericht zur Langzeitpflege

Der Bericht, der von der Europäischen Kommission kofinanziert wurde, trägt den Titel "Help Wanted? Providing and Paying for Long-term Care"


ec.europa.eu/dgs/health_consumer/dyna/enews/enews.cfm

 

Social innovation: European vision, local action

Die Präsentationen der vom Europäischen Ausschuß der Regionen organisierten Konferenz vom 10. Mai 2011 sind jetzt online gestellt. Enthalten sind auch die von der AGE-Platform Europe moderierten Beiträge eines Workshops mit dem Titel „Active ageing: Innovative approaches at the local level“.


www.cor.europa.eu/pages/EventTemplate.aspx

 

Aktives und gesundes Altern: EU setzt Gruppe zur Innovationslenkung ein

Eine Lenkungsgruppe unter Vorsitz der EU ist im Mai 2011 in Brüssel erstmals zu-sammengetroffen, um über innovative Konzepte zu diskutieren, die älteren Men-schen in Europa eine aktive, gesunde Lebensführung erleichtern sollen. In diesem hochkarätigen Gremium sind Vertreter der Mitgliedstaaten, der Regionen und der Industrie sowie Praktiker aus Gesundheitswesen und Pflege und Vertreter von Senioren- und Patientenverbänden vertreten. Die Gruppe wird in den kommenden Monaten eine umfassende Strategie entwickeln, wie den Herausforderungen der Bevölkerungsalterung mit Innovation und Forschung begegnet werden kann. Die Strategie wird fester Bestandteil der Leitinitiativen „Innovationsunion“ und „Digitale Agenda“ der Strategie Europa 2020 sein.


europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do

 

Europäische Konferenz des Sozialwesens; Warschau, 6. bis 8. Juli 2011

Im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit steht ein gewachsenes Interesse an Innovation, aktiver Bürgerbeteiligung und effektiveren Dienstleistungen im Blickpunkt der  Konferenz des Europäischen Sozialen Netzwerkes (ESN). Geboten werden Informationen und Kontakte in einem breiten Spektrum von Bereichen – von Kindern und Familien bis hin zur Langzeitpflege von älteren Menschen, von der Integration von Migranten bis hin zum Management von Ressourcen und von der geistigen Gesundheit bis hin zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt.


www.esn-conference.org/de

 

Koalition für Europäisches Jahr 2012 stellt ihre Arbeit auf Konferenz vor

Die Europäische Allianz für das Europäische Jahr 2012, die von der AGE Platform Europe geleitet wird, stellte auf einer vielbeachteten Konferenz am 29. April 2011 unter dem Titel „Auf dem Weg zum Europäischen Jahr für Aktives Altern und für die Solidarität zwischen den Generationen 2012“ ihre Arbeit und gemeinsamen Empfehlungen für aktives Altern vor. Die Rednerbeiträge namhafter Akteure aus ganz Europa, darunter Lambert Van Nistelrooij (MdEP), Neelie Kroes (Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission), Anne-Sophie Parent (AGE Platform Europe) und Giuseppe Porcaro (Generalsekretär des Europäischen Jugendforums), finden sich auf der neu eröffneten Webseite der Europäischen Kommission.


www.europa.eu/active-ageing-2012

 

Überwachung der Lebensqualität in Europa

Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen hat eine Zusammenfassung einer Untersuchung zur Teilnahme an Freiwilligentätigkeit und unbezahlter Arbeit in deutscher Sprache veröffentlicht.

www.eurofound.europa.eu/publications/htmlfiles/ef11021de.htm

 

E.D.E Kongress zur Langzeitpflege vom 29. September bis 1. Oktober in Prag

Der 12. E.D.E.-Kongress wird sich mit den Tabuthemen der Langzeitpflege beschäftigen: Pflege „light“, Bewohner- versus Kostenorientierung, Umgang mit Tod und Sterben, mit Gewalt und Sexualität in Pflegeeinrichtungen. Was ist uns die Versorgung alter, pflegebedürftiger Menschen wert? Wie wollen wir selbst im Alter gepflegt werden? Wie möchten wir als ältere Menschen leben?

http://www.ede2011.com/de/welcome

 

Juli 2011: Eigenes Förderprogramm für Senioren im Rahmen des Europäischen Jahres 2012 für Aktives Altern gefordert

Martin Kastler (EVP/CSU), Berichterstatter des Europäischen Parlaments, fordert von der Europäischen Kommission ein eigenes Förderprogramms für Senioren.

Martin Kastler "Gleichberechtigung für Senioren"

 

Stellungnahme des EWSA zur Familienpolitik und demografischem Wandel

Am 4. Mai 2011 verabschiedete der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) eine Stellungnahme zu der „Rolle der Familienpolitik in Bezug auf den demografischen Wandel in Vorbereitung auf den Austausch bewährter Methoden zwischen Mitgliedstaaten.“ Die Stellungnahme erinnert an die wichtigen demografischen Trends in Europa, legt dar, was eine effektive Familienpolitik beinhalten sollte, und unterstreicht die wesentliche Rolle, die die EU in diesem Bereich spielen kann. Der Text unterstützt auch die Idee, 2014 zum Europäischen Jahr für Familien zu erklären.

ec.europa.eu/employment_social/emplweb/families/index.cfm

 

Das Bulletin Europäische Seniorenpolitiken ist jetzt online!

Mit dem Monitor Europäische Seniorenpolitiken wurde ein Recherchekonzept entwickelt, das die neusten sozialpolitischen Maßnahmen und Entwicklungen für ältere Menschen in acht Mitgliedsstaaten zu den Schlagwörtern: Aktives Altern – Altersbilder – Demenz – Pflege – Unterstützung pflegender Angehöriger – Dienstleistungen für ältere Menschen – Generationenbeziehungen erfasst. Das Bulletin zum Monitor Europäische Seniorenpolitiken fasst die wichtigsten Ergebnisse der Recherche für Sie zusammen.

www.beobachtungsstelle-gesellschaftspolitik.de/de/bulletin-europaeische-seniorenpolitiken.html

 

Neuer Ansatz bei der Bereitstellung von öffentlichen Diensten

Kommissar Barroso ermutigte anlässlich der Präsentation des Konzeptes der „Sozialen Innovation“ im März 2011 Gruppen aus der Zivilgesellschaft sowie so genannte „soziale Unternehmer“ an der neuen EU-weiten Initiative teilzunehmen, um einen neuen Ansatz bei der Bereitstellung von öffentlichen Diensten zu fördern.

www.euractiv.com/de/soziales-europa/kommission-setzt-vertrauen-auf-soziale-innovation-zur-ausgrenzungsbek-mpfung-news-50

Deinstitutionalisierung der Pflege

Die Europäische Dachfamilienorganisation CODACE berichtete im Januar 2011, dass die Kommission in einem Brief an Nichtregierungsorganisationen ihr Engage-ment für die Deinstitutionalisierung der Pflege bekräftigt hätte.

coface-eu.org/en/Newsletter/2011/E-Newsletter-ndeg1-January-2011/

 

Lösungen für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung

Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen hat einen Flyer zu Lösungen für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung veröffentlicht. Sie hat errechnet, dass 80 Prozent aller Pflegezeit von Angehörigen und anderen nahen Bezugspersonen. erbracht wird. Die Hälfte dieser Pflegenden ist berufstätig. Andererseits haben viele wegen der Pflegeverantwortung ihre Beschäftigung aufgegeben oder verloren.

www.eurofound.europa.eu/pubdocs/2010/93/en/1/EF1093EN.pdf